H9N2 via H2O

Ergebnis einer Studie aus China

In Untersuchungen an Hühnern zwischen August 2004 - Juli 2005 sowie an " minor poultry" - also beispielsweise Seidenhühnern und Fasanen - zwischen August 2004 - November 2006 wurde in einer chinsesischen Studie über H9N2 folgende Schlussfolgerung getroffen, die auf H5N1 übertragbar ist:

Bei Hühnern wurden Viren wie folgt gefunden: Trinkwasser 7% AI-positiv, Kot 1%

 

Bei Fasanen: Trinwasser 14,6% AI-positiv, Kot 4,2%

 

Es gilt in Folge also, eher das Wasser zu untersuchen als den Kot, um Viren zu finden (also um herauszufinden, welches Virus und ob überhaupt vorhanden), da dort in größerer Konzentration und häufiger aufzufinden als in Kot.

 

Table 1

Avian influenza (H9N2) virus in chickens (August 2004–July 2005) and minor poultry (August 2004–November 2006)*
Species No. pos/no. tested (% pos)
Overall isolation rate Feces only Drinking water only Feces and drinking water
Chicken 207/2,503 (8.3) 24/2,503 (1.0) 174/2,503 (7.0) 9/2,503 (0.4)
Minor poultry        
Silkie chicken 10/171 (5.8) 0/171 (0) 9/171 (5.3) 1/171 (0.6)
Guinea fowl 1/13 (7.7) 1/13 (7.7) 0/13 (0) 0/13 (0)
Pigeon 6/158 (3.8) 0/158 (0) 6/158 (3.8) 0/158 (0)
Chukar 1/23 (4.3) 1/23 (4.3) 0/23 (0) 0/23 (0)
Pheasant 10/48 (20.8) 2/48 (4.2) 7/48 (14.6) 1/48 (2.1)

*Pos, positive for avian influenza (H9N2) virus.


Reaktionen der Ämter

Nachdem der Bodensee das größte Oberflächen-Süßwasser-Reservoir Deutschlands ist, in dem es gehäuftem Auftreten von Wasservögeln kam, die an H5N8 gestorben sind, ist es wohl naheliegend, sich als Baden-Württemberger Gedanken zu machen....


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Tamen a proposito, inquam, aberramus. Non igitur potestis voluptate omnia dirigentes aut tueri aut retinere virtutem.