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"Respekt Herr Spretke, Sie haben das Leben vieler Tiere gerettet!" (K. Dochtermann)

MDR SACHSEN-ANHALT, 13.4.17
KizoDur am 13.4.2017
Kommentar:
Frau Dalbert, Ihre Aussage ist Unsinn.
Im Zusammenhang mit der verfügten Stallpflicht wurde die Umsetzung und EInhaltung strengster Biosicherheitsmaßnahmen mit verfügt. Nachzulesen in der Verfügung Ihres Amtsveterinärs. Schon allein im Interesse der Sicherheit der Tiere wird vermutlich gerade Herr Spretke, dem die Vögel so sehr am Herzen liegen, dafür gesorgt haben, dass eben diese Maßnahmen auch umgesetzt werden. Bei korrekter Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen wäre also eine Übertragung unwahrscheinlich und die Biosicherheitsmaßnahmen waren bereits voll verfügt. Außerdem sieht es ja so aus, als habe es keine klinisch kranken Tiere gegeben – das aber wäre wohl das Erste, was im Falle einer H5N8 Infektion aufgetreten wäre. Ich glaube nicht, dass Herr Spretke die Vögel gefährdet hat – er wird wohl eher einige gerettet haben…..

MITTELDEUTSCHE ZEITUNG, 13.4.2017
K. Zoller
Kommentar wurde gelöscht, Funktion abgestellt:
Diesem Herrn Spretke gehört ein Orden verliehen und der Zoodirektor sollte sich bedanken.
Hoffentlich hat Herr Spretke einen guten Rechtsbeistand!
Angesichts der teilweise unberechenbaren Behördenwillkür, die wir
gerade im Osten Deutschlands beobachten durften (Beispiel Schwante aber auch Teublitz in Bayern ) hätte jeder, der seine
Tiere nicht nur als austauschbare Gegenstände betrachtet, so handeln müssen.
Mit Chance hat er im Zoo vielen Vögeln das Leben gerettet, denn die Wahrscheinlichkeit auf ein falsch positives Testergebnis im ELISA Schnelltest und das Risiko einer darauf folgenden erstmal vorbeugenden Keulung war sicher hoch!!!
Wer sich mit dem, was sich Politik und Behörden mit Berufung auf eine fragwürdige Verordnung rund um die Vogelgrippe diesen Winter „geleistet haben, etwas intensiver befasst hat, der wird Herrn Spretke applaudieren.

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In einer Welt, in der ausschließlich
erkrankte Tiere tierschutzgerecht
getötet und die anderen, nicht
erkrankten Vögel in Quarantäne gehal-
ten würden, bis die Gefahr vorüber
ist, würde ich Frau Dalbert sogar zu-
stimmen. Nur leider leben wir nicht in so
einer Welt! In unserer Welt werden gesunde Tiere
ohne Befund oder mit negativem Befund
als Kontakttiere getötet, werden gan-
ze Bestände wegen eines Verdachtes
niedergemetzelt, der sich hinterher
als falsch herausstellt. In unserer Welt werden diese Tiere
nicht tierschutzgerecht erlöst,
sondern das sogenannte "Keulen" be-
deutet nichts anderes, als dass die
Tiere brutal vergast, mit Knüppeln
erschlagen oder mit Strom getötet und
auf den Müll geworfen werden. Dagegen sollte man protestieren,
damit sollten sich die Medien
kritisch auseinandersetzen, statt
einen Mann zu verurteilen, der mit
viel Mut und unter großem persönli-
chen Risiko versucht hat, seine Tiere
vor diesem grausamen Schicksal zu be-
wahren! Jeder, der auch nur ein Fünk-
chen Mitgefühl hat und dem Tiere
nicht gleichgültig sind, hätte daher
so gehandelt wie Herr Spretke. Ihm
gilt mein aufrichtiger Dank und mei-
ne Hochachtung für seinen Mut! C. Voget