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Um zu verhindern, dass Neuigkeiten untergehen, stehen sie hier in der Regel so lange, bis anderes wichtiger erscheint.

Zeitgleich werden sie in der entsprechenden Rubrik/ Unterseite gepostet.

 

An die Landwirtschaftsministerien

Dieser "Offene Brief" von S. Fuchs ging heute an die Minister für Landwirtschaft und Umwelt, an die Presse und diverse andere Personen "in Funktion". Das Aktionsbündnis VogelFrei bittet darum, ihn  zu teilen.

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Forderungen an die Minister für Landwirtschaft und Umwelt
OffenerBrief_Fuchs-S_zentrKrisenst_17022
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Antwort der Bundesregierung

Pressemitteilung Ostendorff, 13.2.17:

Pressemitteilung | 13.02.2017

 

Bundesregierung muss mehr tun, um Verbreitung der Vogelgrippe aufzuklären

 

 Zur aktuellen Anfrage an die Bundesregierung zum Sachstand und zu den Verbreitungswegen der Vogelgrippe erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen:

 

Die Keulung von über einer halben Million Puten, Hühner und Enten und die Stallpflicht, die viele Millionen Tiere betrifft, verdeutlicht: Die Vogelgrippe ist gefährlicher denn je. 

 

Das Verbot der tierfreundlichen Freilandhaltung hat große Auswirkungen auf das Tierwohl und auf die Existenz vor allem kleiner und mittlerer Betriebe. Um diese einschneidende Maßnahme weiterhin zu rechtfertigen, müssen mehr Fakten her. Die Bundesregierung gibt an, dass die Übertragungsereignisse nach wie vor unklar seien. Auch der Nachweis des Eintragsweges über Zugvögel konnte bisher nicht zweifelsfrei erbracht werden. Das reicht nicht aus. Ich fordere die Bundesregierung auf, die Anstrengungen zur Aufklärung zu intensivieren. Es erschließt sich mir nicht, dass alleinig an der Zugvogeltheorie festgehalten wird. So unklar wie die Faktenlage ist, muss in alle Richtungen geforscht werden. Das Tierleid durch die Stallpflicht und die existenzbedrohende Situation für die Bäuerinnen und Bauern ist ein drängendes Problem.

 

Seit 2006 wurden EU-weit 538 Ausbrüche des Vogelgrippevirus untersucht. In nur 49 Fällen konnte der direkte oder indirekte Kontakt zu Wildtieren als Ursache festgestellt werden. Häufiger war der Kontakt zu Nachbarbetrieben, der Zukauf von Tieren oder das Verbringen kontaminierter Gerätschaften die Infektionsursache. Laut Bundesregierung konnten in nur vier Fällen Eintragswege als „wahrscheinlich oder gesichert“ ermittelt werden. Dabei handelt es sich um die Verfütterung von tiefgefrorenen Enten an Hühner und das Verbringen von Tieren aus einem betroffenen Betrieb. In diesen Fällen hätte die Stallpflicht die Infektion auch nicht verhindert.

/Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen „Vogelgrippe: Sachstand und Verbreitungswege“ im Anhang./

Die Antwort der Bundesregierung auf die "Kleine Anfrage" der GRÜNEN vom Januar 2017 findet sich zum Download unten.

Download
Stellungnahme der Bundesregierung zur Kleinen Anfrage
17-02-10 AW KA Vogelgrippe 18_10917.pdf
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Dazu auch: http://www.nwzonline.de/politik/experten-stochern-im-nebel_a_31,2,1593863148.html

"BERLIN/HANNOVER Zwölf Seiten lang ist die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Grünen zu den Übertragungswegen der Vogelgrippe, zusammenfassen lässt sie sich in einem einzigen Satz: Wir haben keine Ahnung."

 

Info mit Frank Ritter und Franz Nuber in Teublitz

 

Gestern den 10.02.2017 fand im Schützenheim Angerstr. Teublitz eine Informationsveranstaltung zum Thema Vogelgrippe und Aufstallung statt. Ausrichter war der Kreisverband der Rassegeflügelzüchter in Schwandorf und 4 Ortsvereinen Teublitz, Burglengenfeld, Maxhütte und Ponholz.
Der Schützenraum war voll, das Interesse sehr groß. Kommen durften auch Hobbyzüchter und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Als Redner waren eingeladen Herr Ritter ( AVF) und Herr Nuber Tierschutzbeauftragter ( BDRG). Die Tierärztin S. Dietz aus Deuerling musste leider krankheitsbedingt absagen.
Herr Ritter gab eine kleine Einleitung über die Vogelgrippe und die Ausbrüche in verschiedenen Bundesländern. Speziell natürlich die in Bayern.
Fakt wäre, laut Herrn Ritter, dass Rassegeflügelzüchter die Aufstallung ablehnen würden.
Es wurden die Zahlen gegenübergestellt, bei denen man wunderbar sehen konnte, wie es sich mit den Ausbrüchen der Vogelgrippe in industriell arbeitenden Betrieben darstelle und den Vergleich zu den Ausbrüchen in Kleinstallungen.
Mit Stand 10.02.17 gab es in 44 Großbeständen weit über 800000 gekeulte Tiere, während in Kleinsthaltungen erst 23 Ausbrüche im ganzen Bundesgebiet auftraten.
All diese Zahlen wurden von ehrenamtlichen Leuten des Aktionsbündnis Vogelfrei ( AVF) zusammen getragen.
Er erklärte in persönlichen Worten, warum die Geflügelpestverordnung unbedingt verändert werden müsse und warum die Aufstallung für die Tiere eine Quälerei darstellt.
Im Anschluss sprach Herr Franz Nuber vom BDRG in einem fachlich sehr verständlich aufgeführten Bericht noch einmal über die Ereignisse in der Höllohe, das Problem der Aufstallung, warum eine dringende Änderung der Geflügelpestverordnung gemacht werden müsse und dass die Informationen über die Vogelgrippe viel zu wenig wären.
Er erklärte um was es sich bei H5N8 und H5N1 handelt, zusätzlich wurde auch auf die Impfthematik eingegangen. Die Wildvogeltheorie wurde ebenfalls sehr verständlich angesprochen. Aufgrund der momentan unter Beobachtung stehenden Tauben in der Höllohe wurde dieses Thema aufgegriffen und ausführlich erklärt, warum eine Gefahr durch diese, praktisch unmöglich wäre. Selbstverständlich wurden von Herrn Nuber im Anschluss auch sämtliche Fragen der Züchter beantwortet.
Für mich war diese Infoveranstaltung eine wunderbare Gelegenheit die kennen zu lernen, mit denen ich jetzt seit fast zwei Wochen zusammen arbeite, die mir wunderbare Tipps und Infos geben und die mich bestärken, dass ich mich weiterhin mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, um für die kleinen Geflügelhalter eine kleine Notanlaufstelle werden zu können, für Sorgen und Fragen. Ich bin froh, dass ich durch den Fall Höllohe aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht bin, ich bereue keine Minute die ich in dieses komplexe Thema gesteckt habe und noch stecken werde, denn auch wenn die Vogelgrippe überstanden ist. Nach der Vogelgrippe ist vor der Vogelgrippe. (Sonja Muck)

AUfklärung ist nötig - AUSNAHMEN!

Zum Download: warum nicht gekeult werden muss, wenn "besondere Haltungen" betroffen sind...

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Flyer zum Ausdrucken für diejenigen Gesetzesgrundlagen, die AUSNAHMEN BEI KEULUNG ermöglichen
Gesetze_Ausnahme_Flyer.pdf
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