Offene Briefe: Politik und Behörden

Hessen gibt Ka' Ruh', Frau Hinz!

 

 

Waldbrunn, 23. Februar 2017

 

Priska Hinz

Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Mainzer Straße 80

 

65189 Wiesbaden

 

Offener Brief an Frau Hinz zur Stallpflicht in Hessen

Bis hierher und nicht weiter! Es reicht mit der Stallpflicht!

 

 

Sehr geehrte Frau Hinz,

 

leider habe ich bis heute keine Reaktion auf mein Schreiben vom 03. Februar 2017. Ich muss davon ausgehen, dass es auf postalischem Weg verloren ging. Deshalb erlaube ich mir, dieses noch einmal zu senden und freue mich auf Ihre Antworten zu meinen Fragen.

 

Mittlerweile hat sich die Lage verändert. Sie haben in Hessen die Stallpflicht zum Teil aufgehoben. Das finde ich sehr gut, ein Schritt in die richtige Richtung. Leider nicht im Landkreis Limburg-Weilburg, in dem ich lebe. Die Kleintierhaltung habe ich noch immer nicht aufgegeben, so dass ich nach wie vor von der Stallpflicht betroffen bin.

 

Nach Rückfrage beim zuständigen Veterinäramt erklärte man mir, dass im Landkreis eine hohe Geflügeldichte vorhanden ist oder einfacher ausgedrückt, im Landkreis Limburg – Weilburg gibt es Massentierhaltung und deswegen haben meine Hühner im Stall zu bleiben.

 

Mit der Stallpflicht versuchen Sie die Massentierhaltung zu schützen. Hier im Landkreis gibt es eine Brüterei der LSL-Rhein-Main Geflügelvermehrungsbetriebe GmbH, ein Unternehmen der Lohmann Gruppe. Hier sitzen auf engstem Raum knapp 100.000 Hühner. Gerade dieses Unternehmen hatte bereits den ein oder anderen Konflikt mit dem Tierschutzgesetz. Was in breiten Teilen der Bevölkerung nicht mehr akzeptiert wird, genau das versuchen Sie zu schützen. Ist es nicht paradox, dass gerade wegen der Massentierhaltung meine artgerecht gehaltenen Tiere im Stall sitzen?

 

Daneben gibt es hier im ländlichen Raum zahlreiche Kleintierhaltungen, die genau wie ich die Stallpflicht einfach satt haben.

 

Im übertragenen Sinne betet das FLI nach wie vor die These, dass die Erde eine Scheibe ist, obwohl wir längst wissen, dass die Erde rund ist und sich dreht. Was möchte ich damit sagen. Kein vernünftig denkender Mensch, der sich mit der Thematik ein wenig auseinander gesetzt hat, glaubt die These vom Übertrag durch Wildvögel. Politik unterstützt durch die Medien, ignoriert gleichgültig die Erkenntnisse namhafter Ornithologen und Virologen. Gleichgültig ist man nur so lange, wie man die Konsequenzen nicht selbst erleiden muss, doch bekommt man sie zu spüren, ist es bereits zu spät. Korrekturen sind dann nicht mehr möglich. Ich kann nur hoffen, dass all die Kleintierhalter, die sich in den Vogelforen im Internet über die politisch verordnete Stallpflicht auskotzen, ihr Vorhaben „Meine Hühner werden wohl die AFD wählen“ im Herbst nicht umsetzen.

 

Sie werden es dauerhaft nicht durchsetzen können, gleichgültig die Probleme der Wähler, hier der Kleintierhalter, zu ignorieren. Sie gehen den Weg des geringsten Widerstandes und Aufwandes und verschließen sich somit den Blick für die Sinnhaftigkeit. Den Aufwand, den Sie betreiben müssten, endlich einmal gegen die Massentierhaltung vorzugehen, die wahren Ursachen der Vogelgrippe aufzudecken, drehen Sie den zahlreichen Kleintierhaltern in Form der Stallpflicht an. Sie können sich wahrscheinlich nicht im Entferntesten vorstellen, was für ein finanzieller und zeitaufwendiger Aufwand es ist eine Voliere nach Vorschriften der Geflügelpestverordnung zu bauen. So etwas kostet Zeit und eine Menge Geld und außerdem muss ein geeigneter Platz vorhanden sein.

 

Kleintierhaltung ist ein Hobby, welches sich im ländlichen Raum wieder großer Beliebtheit erfreut. Aus Kostensicht ist die Kleintierhaltung günstig, zumal man sich mit gesunden Lebensmitteln selbst versorgt. Mit der Stallpflicht verlangen Sie die gleichen Biosicherheitsmaßnahmen wie in der Massentierhaltung vom kleinen Mann und der kleinen Frau. Die Massentierhaltung wird jedoch politisch mit großzügigen Subventionen überschüttet. In der Kleintierhaltung bleiben alle Kosten beim privaten Halter. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass die Kleintierhaltung politisch nicht gewünscht ist.

 

Nun werden Sie denken, ich kann eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Ihre propagierte Ausnahmegenehmigung läuft ins Leere Frau Hinz. Den Grund kann ich Ihnen gern nennen. Mit Beantragung einer Ausnahmegenehmigung, öffnet man die Büchse der Pandora. Stellt man bei einer Beprobung, darauf möchte das Veterinäramt nicht verzichten, obwohl es die Geflügelpestverordnung durchaus zulässt, irgendein H?N? fest, auch wenn es ein Antikörper ist und auch wenn die Tiere gesund sind, wird alles abgemurkst. Genügend Beispiele dazu gingen durch die Presse. Leider kennen die Veterinärämter die Geflügelpestverordnung wohl nur vom Hörensagen. Das Wort Quarantäne kommt einfach nicht vor. Laut Auskunft kostet eine Ausnahmegenehmigung zwischen 50 und 750 €. Da man vom schlimmsten Fall ausgehen muss, frage ich mich, wer kann sich das als Hobbyhalter leisten? Hinzu kommen die Kosten für die Beprobung, die alle 3 Wochen erfolgen soll. Vom psychischen Stress des Halters möchte ich gar nicht schreiben. Man wird die Furcht, dass das Tötungskommando des Veterinäramtes anrückt gar nicht mehr los.

 

Mittlerweile fürchten sich die Kleintierhalter mehr vor dem Veterinäramt als vor dem Virus selbst.

 

Nachdem ich heute erneut mit dem Veterinäramt gesprochen habe, wurde mir schnell klar, dass man aus Sicht des Veterinäramtes gar keine Ausnahmegenehmigung erteilen möchte. Das beginnt damit, dass man sich vor Ort die Begebenheiten ansehen möchte und uns kleinen Haltern Vorschläge macht, wie wir mit aufwendigen, unverhältnismäßigen und teuren Volierenbau die Ausnahmegenehmigung umgehen können. Vor einiger Zeit machte man mir vom Veterinäramt sogar den Vorschlag, ich solle unseren Teich überdachen, damit unsere Enten darin baden können. Das ist an der Realität vorbei und unverhältnismäßig, zumal noch daneben ein 30 m langer Weg zu überdachen ist. Volierenhaltung ist keine Lösung, da nach kurzer Zeit die gleichen Probleme wie im Stall auftreten. Außerdem ist der Boden der Voliere nach kürzester Zeit abgegrast und somit hat sich das Thema – Versorgung im Auslauf – erledigt. Sie schaffen sich in kurzer Zeit eine Brachfläche, die mühevoll renaturiert werden muss!

 

Außerdem trägt das Veterinäramt die Verantwortung, wenn was passieren sollte. Welches Amt in diesem Land möchte Verantwortung übernehmen? Ich frage mich, wie meine Hühner, die hermetisch abgeriegelten Hühner in o.g. Brüterei infizieren können? Diese Frage konnte mir bisher niemand schlüssig beantworten. Vielleicht haben Sie eine Antwort.

 

Sie können mit einer Stallpflicht nicht verhindern, was schon da ist, nämlich das Vogelgrippevirus. Wie in meinem ersten Schreiben erörtert, bringt die Stallpflicht nichts, sie macht alles nur noch schlimmer für das Tier und den Menschen.

 

Ich schlage vor, dass sich die Massentierhaltung selbst vor dem Virus schützt, indem endlich einmal die Haltungsbedingungen überdacht und geändert werden.

 

Ich bitte Sie höflich, endlich die staatlich verordnete Tierquälerei in Form der Stallpflicht aufzuheben. Ethisch und moralisch ist die Aufstallung ein Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen und letztendlich an der Menschheit selbst. Und hier schließt sich der Kreis.

 

 

 

Hochachtungsvoll

 

Anke Rudolph

 

Ute Wiese Baumrader Str.5, 24238 Mucheln / Sellin

 

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,

Umwelt und ländliche Räume

c/o Dr. Robert Habeck

 Mercatorstraße

324106 Kiel

 

 

cortina.carstens@melur.landsh.de

Fax: 0431-988-7209

 

                                                                                                                                             Datum: 23.02.2017

Betreff: Lage der Vogelgrippe

 

Sehr geehrter Herr Dr. Habeck,

 

sicherlich werden Sie bombardiert mit Mitteilungen, Meinungen usw. in Bezug auf die Vogelgrippe.
Am 28.01.2017 fand in Kiel im Wissenschaftszentrum ein Symposium statt.

Auf diesem Symposium, welches der RGZV Flensburg organisierte, ging es um das Thema „Vogelgrippe“ genauer „H5N8 Veterinäre gefangen zwischen Wissenschaft und Politik“.

Es war eine öffentliche Veranstaltung zur der auch das FLI und Sie, Herr Dr. Habeck bzw. Ihre Mitarbeiter eingeladen waren. Leider waren weder vom FLI noch vom Ministerium Mitarbeiter erschienen.

Ornithologen, Biologen und Mikrobiologen haben an Hand von Daten, Fakten und Zahlen die tatsächliche Sachlage dargelegt.

Rechtsanwalt Büge wurde um Unterstützung gebeten für eine Klage gegen die Aufstallung und gegen die sinnlose Tötung von gesunden Tieren.

Im Anhang gebe ich eine kurze Zusammenfassung, mit der Bitte diese Ihrem gesamten Kollegium mitzuteilen.

- Lesen – Nachdenken – HANDELN!!!

 

Es ist sehr schade, dass Sie der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen wollen. Und hier in Schleswig-Holstein durch den unberechtigten Aufstallungszwang bewusst Tierquälerei betreiben. Vielen Rassezüchtern und Selbstversorgern nehmen Sie Ihr Hobby. Vielen dient dieses Hobby als Ausgleich zum beruflichen Alltag. Mit Ihren Maßnahmen müssen diese Menschen mit ansehen, wie ihr geschätztes Gut seelisch leidet, krank wird oder Kannibalismus betreibt. Nicht jeder hat einen so großen Stall, um die Tiere entsprechend ihren Lebensbedürfnissen unterzubringen. Gerade das Wassergeflügel leidet qualvoll unter den politischen Auflagen.

Im Internet steht folgendes Zitat von Ihnen Herr Dr. Habeck:

„Wir müssen dringend mehr Tierschutz und Tierwohl in den Ställen ermöglichen, das ist eine ethische Pflicht.“

Wen auch immer Sie damit meinen. Mit Ihrem derzeitigen Verhalten ist da Nichts mit Ethik.

 Ich plädiere hier nicht an Ihr politisches Dasein, sondern an Ihre Vernunft.


Durch die derzeitigen Maßnahmen werden Züchter und Selbstversorger gezwungen ihr Hobby aufzugeben und sich der „Macht der Großen“ unterzuordnen. Vielleicht ist das ja auch der Sinn, der deutschen Regierung.

 

Börsen, sprich Treffen von Züchtern und Haltern werden nicht gestattet. Ausstellungen werden nicht gestattet. Wofür sollen die Züchter noch Arterhaltung und Artenschutz betreiben?

Wieder ein Zitat aus der Internetseite Ihres Ministeriums:

„Der naturschutzgesetzliche Auftrag für den Artenschutz und ihrer Lebensgemeinschaften leitet sich aus dem Bundes- (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 und § 39 ff.) und Landesnaturschutzgesetz (§ 1 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3 Nr. 8 und 9) ab.“

 

Ich hoffe, dass Sie und Ihre Mitarbeiter dieses Schreiben, bevor Sie es wegwerfen wenigstens gelesen haben.

Übrigens: Am 11.03.2017 findet in Herne ein weiteres Symposium statt. Sie sollten es sich wirklich anhören.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ute Wiese

An die Landwirtschaftsministerien

Dieser "Offene Brief" von S. Fuchs ging heute an die Minister für Landwirtschaft und Umwelt, an die Presse und diverse andere Personen "in Funktion". Das Aktionsbündnis VogelFrei bittet darum, ihn  zu teilen.

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Forderungen an die Minister für Landwirtschaft und Umwelt
OffenerBrief_Fuchs-S_zentrKrisenst_17022
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Informationen - Wissen - Fragen

Sehr geehrter Herr Dr.Habeck,

ich verfolge die Entwicklungen in S-H seit den ersten positiven Befunden.

Sie folgten derzeit den „Risikoeinschätzungen“ des FLI´s und verhängten eine landesweite Stallpflicht, der sich Biosicherheitsmaßnahmen anschlossen.

 

Durch das Auftreten eines Mischvirus- in Form von H5N5- welcher im Bestand des Betriebes Klüver, zunächst in Süderau, dann in allen, örtlich von einander unabhängig gelegen Stallungen, festgestellt wurde, geraten die als am wahrscheinlichsten angenommen Verbreitungswege (Wildvögel) ,als mehr und mehr zu hinterfragen.

(Ihre Partei hat dieses im Zuge einer Anfrage bereits 2006 getan:

 http://www.hamburger-fortbildungstage.de/2009/Vogelgrippe_Fragen_an_die_Bundesregierung.html)

 

Lt. dieses Artikels

http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/vogelkundler-halten-stallpflicht-fuer-sinnlos-id15946466.html hält das FLI an der Wildvogelthese fest.

 

Sie waren vor Ort: alle Tiere – ordnungsgemäß unter Dach-  und selbst bei zu den Seiten hin noch teils offenen Stallungen, kann ein Eintrag durch Wildvögel-  zudem eben quasi zeitgleich-  bei von einander getrennt liegenden Stallungen, nicht der „wahrscheinlichste“ Weg sein?

Ich verstehe Ihre Lage grundsätzlich und nehme deutlich Abstand von Ihnen zugesendeten Hassmails.

Nur sollte die Kritik, sowie von Haltern als von auch von unabhängigen Wissenschaftlern, ferner der Auswertung von Zahlen und Fakten, die Beteiligung einer laufenden Petition 

und die Reaktion auf Wörth Ihnen ausreichende Gedankenanstöße liefern, um zu hinterfragen,

-ob eine landesweite Stallplicht je angemessen war,

-ob Sie sich einer Empfehlung nach - keinesfalls einer Anordnung lt

Geflpestschv -  haben instrumentalisieren lassen?

 

Wenn das FLI zurückrudert, haben Sie Wählerstimmen verloren und  die  Glaubwürdigkeit der „Grünen“  in Punkto „Massentierhaltung“ sehr negativ beeinflusst.

 

Mit freundlichen Grüßen 

Nicole Zimmer

 

https://www.aktionsbuendnis-vogelfrei.com

 

Geehrter Minister Herr Dr. Habeck,

ich möchte den gestrigen NDR-Bericht zum Anlass nehmen, Sie persönlich zu
kontaktieren und mitzuteilen, was ich als Gast dem gestrigen
wissenschaftlichen Symposium an Chancen für eine gemeinsame Lösungsfindung
entnommen habe. 

Meine besondere Hochachtung gilt dabei dem Referentenbeitrag von Herrn Dr.
Brechtel, welcher als verantwortlicher Landrat im Präzedenzfall Wörth die
Bereitschaft repräsentiert, sich neuen Denkweisen zu öffnen und sich damit
bürgernah im Austausch mit namhaften Experten aus der Wissenschaft auf
konstruktive Lösungsfindung begibt. Für dieses vorbildliche demokratische
Handeln wurde er im Wissenschaftspark zu Recht von allen Teilnehmern
einheitlich als besonderer Ehrengast gefeiert.

Die gestrigen Erkenntnisse im interdisziplinären Austausch haben uns allen
vor Augen geführt, wie wichtig eine wissenschaftliche Betrachtung der
Gesamtsituation ist und ich möchte Sie - als denjenigen den auch ich mit
meiner Wählerstimme für eine tier- und verbraucherorientierte grüne
Umweltpolitik bestätigt habe - hiermit bitten, das Gespräch dieser Art
ebenfalls aufzunehmen, damit das „elendige Verrecken“ sowie sämtliche
krankheitsförderlichen Haltungsbedingungen im Ganzen, welche wir alle
gemeinsam unerträglich finden, ein rational herbei geführtes Ende finden.

Als studierter Philosoph sind Sie nicht nur mit demokratischen Prozessen und
Partizipation bestens vertraut, sondern auch mit der Rhizom-Theorie von
Deleuze und Guattari: Herrn Dr. Brechtel ist es gelungen, über seinen
Schatten zu springen und die baumartige Wissensorganisation bezüglich der
Vogelgrippe zu verlassen. 

Bitte kommen auch Sie diesem Schritt Herrn Dr. Brechtels nach und öffnen
sich einer akademischen, demokratieförderlichen und damit gemeinsamen
Lösungsfindung durch konstruktive Gespräche.

Ich verbleibe mit der Bitte um Stellungnahme und einem freundlichen Gruß 
an Sie und auch dem Landrat Herrn Dr. Brechtel sowie meinem lokalen
politischen Ansprechpartner in cc,

Ilka Gohla

Link zum Schleswig-Holstein Magazin vom 28.1.2017 :

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Gefluegelpe
st-Aktionsbuendnis-laedt-zu-Symposium,shmag44028.html

Unsere Mitstreiterin Nicola hat einen "Offenen Brief" an Medien und Politik gerichtet.

Ihr Text beginnt wie folgt:

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien und der Politik, dies ist ein offener Brief im Namen vieler Hobby-Geflügelhalter aus ganz Deutschland.

 

Als erstes möchte ich auf einen eklatanten Fehler hinweisen: Enten und Gänse heißen englisch „wildfowl“ - in Unkenntnis dieser Bedeutung wurde eingedeutscht daraus „Wildvögel“. Was sich daraus für eine Massenhysterie zum Thema Vogelgrippe gebildet hat, sehen Sie ja jeden Tag aufs Neue.

 

 

Hier finden Sie die aktuelle Karte 2016/2017 - es wird Ihnen bei Vergrößerung auffallen, dass die Fundorte nicht konform des Vogelzugs sind, sondern entlang von Autobahnen und Bundesstraßen. Wenn die Zugvögel nicht mit dem TomTom-Navi fliegen, dürften dort eigentlich keine Fundorte sein.
 

 

 

Wen schützen Sie, Herr Habeck?

 

- Offener Brief-

 

Aviäre Influenza (AI): Umdenken in der Tierseuchenpolitik dringend notwendig     

                                                                                           

 

   Ahrensburg, 24. Januar 2017

 

 Sehr geehrter Herr Minister [Habeck],

 

„Wer wagt, beginnt“ lautet einer Ihrer Buchtitel und auf Ihrem kürzlich in Ahrensburg gehaltenen sehr eindrücklichen Vortrag, animierten Sie die Zuhörerschaft, sich mehr in der Politik zu engagieren.

 

Ganz in Ihrem Sinne schreibe ich Ihnen diesen offenen Brief, denn es muss sich in der Tierseuchenpolitik dringend etwas ändern!

 

Seit Mitte November müssen wir Geflügelhalter und unsere Tiere die verhängte Stallpflicht samt Biosicherheitsmaßnahmen erdulden. Wenn einem das Tierwohl am Herzen liegt, sind das sehr schwere Zeiten. Die Tiere leiden unter dem Mangel an Freilauf, UV-Licht, Sandbädern, sie können ihre sozialen Hierarchien nicht ausleben, erleiden daher großen Stress, werden aggressiv und schlimmstenfalls krank!

 

Grundsätzlich finde ich es nachvollziehbar, dass man die Ausbreitung der hochpathogenen Form der AI mir großer Sorge verfolgt und natürlich auch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zur Eindämmung treffen möchte.

 

Aber: Ich finde es nicht angemessen und zutiefst unfair, wenn meine Tiere durch die Maßnahmen der Geflügelpestverordnung tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen und der Gefahr einer präventiven Tötung ausgesetzt sind, während die Geflügelindustrie weiterhin schalten und walten kann, wie sie will!

 

Zudem scheinen die bisherigen Sicherheitsmaßnahmen ohnehin nicht zu greifen, wie die zahlreichen Ausbrüche gerade in den eigentlich hermetisch abgeriegelten Mastanlagen immer wieder aufs Neue zeigen.

 

Ich bitte Sie daher, dafür zu sorgen, dass:

 

  1. die Infektionswege der AI endlich geklärt werden, damit wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen werden können, denn die Wildvogelthese des FLI scheint in meinen Augen längst nicht mehr tragbar!

 

  1. auch die Geflügelindustrie mit Auflagen zur Eindämmung der AI in die Pflicht genommen wird: (denn das wäre wirklich konsequent!)

 

Ø     sofortiges Verbot des Ausbringens und Handels mit Geflügelkot!

 

Ø     sofortiges Verbot des Handels mit Lebendgeflügel (Schlachttiere und Eintagsküken) über die Bundesgrenzen hinaus. Sprich: Grenzen dicht!

 

Ø     Desinfektion aller Transportgeräte einschließlich Fahrzeuge, die für den Transport von Lebendgeflügel eingesetzt werden.

 

  1. die Stallpflicht und die Anordnung einer präventiven Tötung des Bestandes im Verdachtsfall gemäß der Geflügelpestverordnung umgehend aufgehoben wird, solange Punkt 1 nicht geklärt und Punkt 2 nicht umgesetzt wurde.

 

Andernfalls werte ich die angeordnete Stallpflicht und präventives Töten als tierschutzwidrigen, blinden Aktionismus, auf Kosten der Geflügelhalter und deren Tiere.

 

Ich appelliere an Sie, sich, wie einst Ihre Kollegin Bärbel Höhn während der Maul- und Klauenseuche und BSE Krise, für ein tierschutzgerechteren Umgang in der Tierseuchenpolitik einzusetzen!

 

Denn letztendlich sind unsere Nutztiere - und im aktuellen Fall sogar Wildvogelbestände-  die Opfer einer respektlosen und tierverachtenden Tierzuchtindustrie geworden, deren Bedürfnisse und Leben es zu verteidigen gilt!

 

„Wer wagt, beginnt.“  Bitte wagen Sie es!

 

Mit freundlichen und hochachtungsvollen Grüßen aus Ahrensburg

 

Svenja Furken

 

Naturschützerin und Tierhalterin gefährdeter Haustierrassen

 

Herr Mettenleiter, was meinten Sie?

30.12.16

Sehr geehrter Herr Professor Mettenleiter,

 

ich habe mich in diesem Brief kritisch mit Ihren Äußerungen im Interview mit Frau Schäfer auseinandergesetzt und möchte Sie höflich bitten, meine Gedanken zu lesen, vielleicht könnte daraus ja der ein oder adere Anstoß erwachsen.

 

Wenn Sie meinen Ton zu scharf finden, fände ich das bedauerlich. Ich hoffe, Sie erbringen die Größe, es trotzdem zu lesen.

 

Ich danke Ihnen im Vorhinein

 

Transkription und Grundlage: Das Interview mit Frau Schäfer.

unverständliche Worte wurde unterstrichen,

eigene Kommentare  kursiv gesetzt

 

S: … Das fragen wir heute Thomas Mettenleiter, er ist Biologe, Spezialist für molekulare Biologie und der Präsident des Friedrich-Löffler-Instituts, das ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit mit Hauptsitz auf der Insel Riems, im Greifswalder Bodden, bei Rügen.

Guten Tag Herr Mettenleiter

M: Guten Tag Frau Schäfer

S: Das Thema Vogelgrippe ist hochaktuell, das hochansteckende Virus ist ja in Deutschland jetzt wieder eine Bedrohung, nachdem der Erreger im November wieder gefunden wurde, bei einer toten Ente amBodensee und bei Wasservögeln in Schleswig-Holstein. Dieses Virus gilt als ungefährlich für Menschen, ist aber eine Bedrohung für Hausgeflügel. Sie arbeiten an verschiedenen Aspekten rund um die Vogelgrippe, was erforschen Sie im Moment genau?

M: Ja, Ja, wir arbeiten in ganz verschiedene Richtungen, zu Einen ist es in der Tat so, dass wir eine Epidemie bei Wildvögeln, eine sogenannte Epizootie sehen und das es immer wieder Einträge in Nutzgeflügel und dann sind wir als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf verschiedenen Ebenen gefordert, äh, das geht zu Einen darum epidemologische Untersuchungen anzustellen, also zu schauen, wo kommt der Erreger her, äh, wie verbreitet er sich in der Wildvogelpopulation wie kommt er möglicherweise in die Bestände, ahem, das sind so Fragestellungen bei dem wir vom Institut für Epidemiologie tätig sind, ein wesentlicher Teil im Moment ist die Diagnostik, das heißt, die Bestätigung, dass die Tiere, die gefunden worden sind, tot gefunden worden sind, oder auch die infizierten Bestände wirklich mit diesem Erreger H5N8 diesem hochagressiven Virus infiziert waren, ahem, da sind wir in den letzten Jahren deutlich besser und schneller geworden, das zahlt sich jetzt hier in der Diagnostik auch aus, das ist aber n' Job, der 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag unsere Kolleginnen und Kollegen im Referenzlabor in Atem hält.

 

Das ist glaube ich das Dilemma Herr Professor, sie gehen bereits im Ansatz davon aus, dass es sich um eine Epizootie von Wildvögeln handelt und forschen entsprechend auch nur entlang dieses Fadens.

Dass Sie das mit der Diagnostik klären wollen ist genau der Ansatzpunkt für die Fundamentalkritik am Vorgehen.

Die Diagnostik kann Beziehungen zwischen den Viren in den verschiedenen Beständen klären, über die Verbreitungswege sagt sie noch wenig aus. (es sei denn, man postuliert dir Wiildvogelthese, eine Sichtweise die er selber später ad Absurdum führt)

Schön, dass sie mit solchem Eifer dabei sind, die Jungs (und Mädels) vom FLI, aber - man kann so schnell voranschreiten, wie man will, stimmt die Richtung nicht, kommt man zum falschen Ziel (Konfuzius?)

 

S: Das heißt, die Tiere werden dann zu Ihnen gebracht, auf welche Art und Weise?

M: Es kommen seltener Tiere zu uns, das kann hin und wieder auch mal passieren, aber was in (aller Regel) zu uns kommt, sind Untersuchungsproben. Der normale Untersuchungsgang ist so, dass die Gefundenen zunächst in den Untersuchungsämtern der Bundesländer vor getestet werden und wenn dort dann der Verdacht besteht, es könnte dieses hochpatogene H5N8 Virus sein, dann kommen die Proben zu uns und werden dann noch Detail-analysiert, das heißt, wir bestimmen dann, ist es wirklich dieser Erreger.

 

Das scheint wirklich die ganze Arbeit zu sein, die diesem Institut zu seinem 60-Millionen-Auftrag der Bundesregierung einfällt.

 

S: Geht es Ihnen auch darum herauszufinden, wie die Übertragung genau funktioniert, also evtl. auch vom Tier auf den Menschen, wenn das so wäre?

M: Na, was wir machen, wir charakterisieren diesen Erreger - das ist (ja) ein neuer Erreger, ein auch, unterschiedlich von dem den wir von vor 2 Jahren auch als H5N8 bei uns hatten, Ahh, und wir charakterisieren den natürlich auch hinsichtlich der Frage, welche Tierarten sind damit infizierbar d.h. bei uns, in unseren Experimental-Ställen werden dann Infektionsversuche durchgeführt z.B. beim Huhn aber auch bei der Ente, da ist es so, dass der Erreger jetzt, von dem vor 2 Jahren deutlich in seinen biologischen Eigenschaften unterscheidet, aber wir ,äh, infizieren auch Modelltiere, wie wir das nennen, Säugetiere, unter anderem Mäuse und Frettchen. Frettchen ist, was, Ähm, Vogelgrippe oder Grippeviren insgesamt angeht, ähm, ein Modell, dass dem Menschen relativ nahe kommt es sind hier nicht identisch, aber einige Parameter, einige Eigenschaften sind gleich und auch solche Versuche werden bei uns durchgeführt

 

Schon die Antwort auf die Frage, aber, again, wieder nur mit diagnostischen Massnahmen auf dem Seziertisch und im Labor, keinerlei Ansatz, die wahren Umstände ind er Geflügelwirtschaft unterdie Lupe zu nehmen.

 

S: Sie haben jetzt schon angesprochen, wir hatten tatsächlich ja die Vogelgrippe vor 2 Jahren und sie sagen,der Erreger jetzt unterscheidet sich von dem von vor 2 Jahren, welche neuen Eigenschaften hat er denn jetzt

M: Also meines Wissens so, dass er sich genetisch deutlich unterscheidet, das können wir mit unseren Verfahren der, der Aufschlüsselung des genetischen Codes sehr genau nachweisen, aber er unterscheidet sich auch biologisch, Ähm, besonders auffällig in der Biologie ist die Gefährlichkeit dieses Erregers jetzt zum Beispiel für Wasservögel, nicht nur Wasservögel, sondern eben auch Nutzgeflügel, also auch Enten und Gänse, das ist deutlich anders als der Erreger vor 2 Jahren, der war bei wilden Wasservögeln und bei Enten und Gänsen relativ harmlos, das ist der Jetzige nicht.

 

Wir bleiben im Labor!

 

S: Sie sagen, Herr Mettenleiter, dass dieser H5NH Erreger vermutlich von Zugvögeln aus Russland nach Mittel-Europa getragen wurde, so hab ich das gelesen, es gibt ja aber Zoologen, wie z.B. Josef Reichert, die sagen, nicht die Wildvögel haben das Virus nach Deutschland gebracht, sondern die hoch gezüchteten sogenannten Nutztiere seien das Vehikel, mit dem das Virus nach Deutschland kam. Was antworten Sie solchen Stimmen

M: Neenee, es is einfach so, dass natürlich aus Ländern, wo Geflügelpest herrscht, ähm, keine Tiere zu uns eingeführt werden dürfen, das ist verboten, Äh, der Erreger ist auch so hoch aggressiv, dass infizierte Tiere einen Transport aus entlegeneren Regionen, äh, der Welt, gar nicht überleben würden. Was wir sehen ist, dass wir durch die Funde auch unserer russischen Kollegen im Sommer dieses Jahres sehr klare genetische Abstammungslinien, ähm, ziehen können und da ist eben so, ähm, dass der Virus, der im Sommer dieses Jahres in der russisch-mongolischen Grenzregion gefunden worden ist dem, das wir jetzt in Europa haben sehr ähnlich ist d.h. das passt also auch in der Reihenfolge es passt übrigens auch in der zeitlichen Abfolge, Ähm ,wir haben in dem Ausbruchsgeschehen jetzt, die ersten Befunde immer in Wildvögeln gehabt, dann sind Nutztiere. Der Erreger fällt auch im Nutzgeflügel sehr leicht auf, weil er eben gerade bei gehaltenen Hühnervögeln, also Puten oder Hühnern, sehr schnell zu sehr drastischen Symptomen führt, eben zum Tod der Tiere, ähm, und das spricht eben alles gegen diese Theorie der Einschleppung mit infiziertem Geflügel.

 

Prüfung der schriftlichen Unterlagen ergab wohl, dass keinerlei verbotene Einfuhren aus gefährlichen Drittländern erfolgen (ist ja verboten), das waren die Zustände in untersuchten Altenheimen auch, nur wurden die auf dem Papier mit Sehr-gut bewertet.

Die russischen Funde, wie man heute weiss, alles Totfunde, hatten starke räumliche Nähe zu einem nicht unbedeutenden Mastbertieb

Wenn es so ist, dass das Virus durch kontaminierte Transporte von Geflügel und deren Ausscheidungen aus den Transportfahrzeugen entweichen, müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn sich kein Wildvogel daran infiziert. Auch das ist kein Beweis in irgendeine Richtung.

Aber der Hammer:

hoch aggressiv, dass infizierte Tiere einen Transport aus entlegeneren Regionen, äh, der Welt, gar nicht überleben würden

Ich gehe davon aus, dass zu den erstaunlichen Fähigkeiten der Zugvögel, genau unsere best-geschütztesten Bestände zu infizieren, die unglaubliche Fähigkeit kommt, den Transportflugzeugen geschwindigkeitsmässig die Rote Karte zu zeigen. Herr Prof. Dr.Dr.hc, kommen sie aus Ihren Katakomben, erfahren Sie die Welt doch mal wieder aus eigener Inaugenscheinnahme, die Vögel ziehen entlang der Zugvogelrouten, und fliegen langsamer als Flugzeuge.

Nur der internationale Transport, den Sie ja geflissentlich nicht mit der Aufstallpflicht einschränkten, garantiert die flächendeckende Weiterverbreitung des Virus, auch in Zeiten, wo der Vogelflug im Wesentlichen versiegt ist.

 

Warum ist das so wichtig diese Herkunft genau zu klären

Man sieht sich natürlich auch in Fragen einer Risikoabschätzung mal dahin kommen wollen, und Vorhersagen treffen, d.H. wenn solche Erreger auftauchen, ob das nun in Asien ist, oder ob das äh, in, in Russland ist in Sibirien, in diesen Brutgebieten dann abschätzen können, welche von diesen Erregern kommen möglicherweise zu uns, können wir uns vorstellen, müssen wir unsere Überwachung aufbauen, Eh, und das muss man ja sagen, dass wir in diesem Fall hier, also mit dieser passiven Überwachung, d.h. dem Auffinden von toten Vögeln die dann zur Untersuchung gekommen sind, ganz gut geklappt hat, aber diese Zielrichtung mal zu verstehen was da wirklich epidemiologisch und zwar nicht nur bei uns sondern weltweit passiert, dem dienen auch unsere Untersuchungen.

Das war.....

 

Ja, das habe ich mir gedacht, als ich das Interview ersmals hörte; Die hochfliegenden Träume des Nostradamus unserer Zeit.

Herr Prof. Dr.Dr.hc. Bitte, wir haben schon so viele Wahrsager, z,B, Brexit, Trump, und was weiss ich wer noch das Osterwetter vor 10 Jahren richtig voraussagte, wolle Sie sich in die Reihe derer wirklich einreihen, machen Sie doch Ihren Job und lassen Sie Andere das machen, was Sie nicht können, --- kriminalistisch tätig zu sein ---- (auch das ist mehr Leistung als Mancher wohl glaubt).

Natürlich sieht das im Tatort gut aus, aus Münster, wenn der Prof. Börne mal wie der der Polizei zeigt, wo der Bartel den Most holt, bzw holen sollte – aber ist das wirklich Ihr Ziel? Haben Sie Einblick ins Drehbuch?

Sie haben den Auftrag diesem unsäglichen Virus nachzugehen und die Eintragswege zu finden, sich Hilfe auf artfremdem Terrain zu holen ist nicht ehrenrührig, im Gegenteil, es zeugt von Grösse die Grenzen des eigenen Tun zu kennen.


An Hessens Umweltministerin Priska Hinz

Sehr geehrte Frau Hinz,

als Halterin von 50 Hühnern, habe ich eine große Bitte. Sind sie in der Lage die Aufstallungverordnung zu ändern? Meine Tiere leiden inzwischen sehr darunter, daß sie sich nicht so frei bewegen können, wie sie es gewohnt sind. Sie sind nun seit Wochen eingesperrt und haben nur kleine überdachte Ausläufe. Gerade im Winter ist Bewegung an der frischen Luft wichtig vor allem das wenige UV Licht für die Bildung von Vitamin D. Ich nehme Tierschutztiere auf, die von unfähigen und verantwortungslosen Haltern, schlecht behandelt/ mißhandelt wurden und züchte eine vom Aussterben bedrohte Hühnerrasse ( Goldbrakel). Ich halte diese Tiere 

auch, da ich aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht am Erwerbsleben teilnehmen kann und die Aufgabe mir einen Lebensinhalt verschafft und ich somit mit der Aufklärung zur artgerechten Tierhaltung, die ich Kindern und Erwachsenen nahe bringe. Als Sozialhilfe Empfängerin/ Rentnerin fühle ich mich jedoch auch benachteiligt, da die Futterkosten durch die Aufstallung sehr gestiegen sind. Ich versuche alles, um es den Tieren so angenehm wie möglich zu gestalten, jedoch sind mir oft die Hände gebunden. Allein die Maßnahmen zur Desinfektion im Rahmen der Biosicherheitsmaßnahmen verschlangen Summen, die ich mir dann meist bei meinem persönlichen Bedarf absparen muss. Als aktive Natur-und Tierschützerin möchte ich sie bitten als Ministerin alles zu tun, um dafür zu sorgen, daß auch Nutztiere ( besonders Geflügel) artgerecht gehalten werden können/müssen, das gilt auch für gewerbliche Betriebe. 

Ich kann mir nicht vorstellen, daß gesunde gut gehaltene Tiere anfällig sind für solche Erkrankungen. Warum gibt es keine Impfmaßnahmen? Kann sich bei unseren Tieren und deren Nachkommen vielleicht eine Resistenz entwickeln, wenn gezielt infizierte und gesundete Tiere als Antikörperspender dienen? Nachweislich sind nach der allgemeinen Aufstallung hauptsächlich die Großhaltungen betroffen. Ich frage mich darum, wie können sich jetzt seit Wochen aufgestallte Tiere infizieren. 

Ich vertraue Ihnen als Bürgerin dieses Landes, daß sie alles tun werden, um Aufklärung zu betreiben und Maßnahmen zu ergreifen, um unnötiges Tierleid zu verhindern. Ich würde mich über eine Stellungnahme sehr freuen, bedanke mich für ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen noch ein gesundes erfolgreiches Jahr 2017

Hochachtungsvoll

B. G, Kreis Darmstadt- Dieburg


Antwort an das Büro Kretschmann/ Ministerium Hauk (BW)

31.12.2016

Sehr geehrter Herr Dr. Sailer,

haben Sie vielen Dank für Ihr Antwortschreiben auf meine Bemerkungen zur Vogelgrippe hin – ich muss erstaunt erkennen, dass Ihnen zumindest die Antwort wichtiger war als dem eigentlich betroffenen Ministerium, an welches ich meinen „Offenen Brief“ bereits vor Wochen gerichtet und von dem ich bis heute nichts gehört habe.

Nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache des Schweigens auf dieser Seite ist es mir ein Anliegen, noch zwei Dinge an Sie in diesem Kontext zu übermitteln.

Ich habe meiner Tochter vor einem Jahr gestattet, für die Landtagswahl Baden-Württemberg auf einem Ihrer Plakate als Model zu fungieren – es war das Themenplakat „Zusammen wachsen“. Ich stand, nachdem ich ein Jahr zuvor grollend die SPD als Mitglied verlassen hatte, völlig hinter diesem Wahlkampf und dem Fotoauftrag meines damals neunjährigen Kindes, das sich sehr intensiv mit der grünen Politik beschäftigt hatte und bis heute, obwohl sie auch nach zwei Anfragen von Herrn Kretschmann um ein Autogramm auf diesem Plakat nichts von ihm gehört hat, hinter ihm steht. Sie hat sich seinerzeit mit dem Wahlprogramm beschäftigt und verstanden, was die eigentlichen grünen Ziele sind. Danach hat sie für sich entschieden (obwohl ich in der Bildungspolitik andere Ansichten hatte), dass sie diesen Auftrag annehmen will.

Meine Tochter engagiert sich wie ich bereits ehrenamtlich und findet „Die Grünen“, das politisch proklamierte Menschen- und Naturverständnis, eigentlich toll.

Ich hole weit aus, weil ich Ihnen eines verdeutlichen möchte: punktuelle politische Fehlentscheidungen und nicht nachvollziehbare Aktionen, die unbegründet bleiben, haben bis in kommende Generationen Folgen.

Meine Tochter ist – so wie ich, die ich mich stark beim www.aktionsbuendnis-vogelfrei.de engagiere, Sie werden meinen Namen dort finden – massiv durch die Politik des an die CDU vergebenen Umweltressort in Hinblick auf die Geflügelhaltung beeinträchtigt – denn sie kann momentan ihre Tiere nicht besuchen. Wir müssen uns an ALLE Auflagen, die der Großindustrie ein Leichtes sind, ebenso halten wie die Mastbetriebe und Legebetriebe – und das, wo wir ein naturnahes Leben eigentlich befördern wollten. Und das, obwohl weit du breit kein Vogelgrippefall aufgetaucht ist. Wir benötigen keine belehrenden Informationen hierzu – ich gehe davon aus, dass ein solches Schreiben von einem der Sekretäre Herrn Hauks folgen wird - denn wir sind bestens informiert. Informiert darüber, wie die Veterinärämter der Anweisung folgen, „restriktiv Sondergenehmigungen abzulehnen“, informiert darüber, wie Testverfahren laufen, wenn man den Mut hat, doch eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen und informiert darüber, welche Fälle es tatsächlich gab und gibt – recht akribisch haben Aktive aus dem Aktionsbündnis jeden Fall, der im TSIS oder der OIE gemeldet wurde, gesammelt und zusammengetragen. Vor allem aber sind wir informiert über das, was Ihr Grünen-Parteikollege Robert Habeck in Schleswig-Holstein im blinden Gehorsam einer Massenpolitik der Großindustrie und des FLI folgend, von sich gibt. Gäbe es keinen Anton Hofreiter, der wenigstens offen einforderte, alle Wege zur Verbreitung der Vogelgrippe zu untersuchen, der sich engagiert und ernst zu nehmend gegen die Massentierhaltung ausspricht, gäbe es keine Christian Meyer, der lange gegen den allgemeinen Aufstallwahn durchgehalten hat, ich verlöre restlos den Glauben an diese Partei.


Mein Anliegen, warum ich all dies noch einmal nachdrücklich verfasse, ist:

Durch die bestehende Geflügelpest-Schutzverordnung wird der Geflügel-Großindustrie in die Hände gespielt. DAS ist ein massives Problem, denn meines Wissens hat sich die deutschlandweite Gesamtanzahl der Geflügelhalter zwar halbiert – die „Produktionsmasse“ jedoch verdoppelt. Das sind Tatsachen, die Ihnen als Grüne aufstoßen müssten, die Sie mit aller Macht hinterfragen und unterbinden müssten. Denn die These des Aktionsbündnisses ist, da stehen wir Seite an Seite mit dem vom Friedrich-Loeffler-Institut ignorierten NABU (von dem ich meine, dass Die Grünen sich gerne seiner Unterstützung loben): die Verbreitung dieses aktuellen Virus hat wenig mit dem Vogelzug zu tun, sondern viel mehr mit den Verkehrswegen. Was wir damit meinen, sehen Sie auf dieser sehr akribisch angelegten Europakarte unseres im AVF aktiven Ornithologen Andreas Menz: https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1D5PXXcL0QfBMku2PVBRmzxwWpsc&ll=52.09640616145903%2C21.587850000000003&z=4

 

Nun ist mir klar, dass Sie nicht über alle Vorgänge Bescheid wissen können – kaum jemand hat Zeit, sich alle Widersprüche, die in den letzten Wochen politisch getätigt wurden, derart zu Gemüte zu führen, dass sich einem alles erschließt. Deswegen möchte ich lediglich ein paar der größten „Brocken“, die sich Herr Habeck in S-H erlaubt hat (Herr Hauk glänzt bei uns ja eher durch stoisches Schweigen) weitergeben. Und ich möchte nochmals nachdrücklich auf unsere Webseite hinweisen, wo wir – stets mit Angabe aller Quellen und tatsächlich nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet, alle Widersprüche verortet und offene Fragen gesammelt haben – all dies sollte Ihrer Partei Leitstern sein, denn DAS WAREN DIE ZIELE DER GRÜNEN!

 

Und die Kinder von heute, sind Ihre Wähler von morgen. Oder auch nicht!

Mit freundlichen Grüßen

Afra Korfmann – auch für das Aktionsbündnis VogelFrei

 

Dieser Brief wird in dieser Form auch auf unserer Homepage veröffentlicht werden.

 

 

ANHANG - auf dieser Seite weiter unten, FRAGEN AN DR. HABECK

Offener Kommentar auf die Veröffentlichung
im Deutschlandfunk vom 27.12.2016
Impfen statt töten?

Sehr geehrter Herr Dr. Habeck ......,


Fragen an Dr. Habeck - 29.12.16

29.12.16

Sehr geehrter Herr Dr. Habeck,
sagen Sie, glauben Sie eigentlich noch selbst, was Sie da reden?

Zitat Deutschlandfunk:
„Dass im Agrarland Schleswig-Holstein die Vogelgrippe bislang nur in drei verschiedenen Betrieben festgestellt wurde, führt der hiesige Landwirtschaftsminister Robert Habeck auf seine strikten Maßnahmen zurück: Landesweit gilt Stallpflicht für Geflügel,….“

…wie erklären Sie sich dann folgende Fakten und Zusammenhänge:

  1. Sie reden von 3 Ausbrüchen – Tatsache ist, es gab vorübergehend in den FLI Fallzahlen 4 Ausbrüche, nämlich auch den Bestand von 110 Enten, Gänsen und Puten, die wegen H5N8 gekeult wurden, jetzt aber plötzlich bei FLI als „Seuche erloschen“ oder „Verdacht hat sich als unbegründet erwiesen“ aus der Liste verschoben wurde. Da Sie jetzt nur noch von 3 Beständen reden, gehe ich davon aus, das zweites der Fall war? Sie haben also den Lübecker Bestand „versehendlich“ unnötigerweise vernichtet?
  2. Bei den anderen von Ihnen genannten 3 Fällen handelte es sich ganz genau um EINEN Fall, in dem das hochpathogene H5N8 Virus festgestellt wurde. Und das betraf die Massentierhaltungsanlage in Grumby. Ein Betrieb also, in dem es niemals etwas anderes gab als Aufstallung, Hygienemaßnahmen vom Feinsten und Luftfilterung. Wie also hat dem Bestand diese Maßnahme in irgendeiner Form genützt? Gar nicht!
  3. die zwei anderen Bestände waren die Gänse in Dithmarschen/Gudendorf und die Hühner, Enten und Gänse in Dithmarschen/Krumstedt. In Gudendorf war kein Tier symptomatisch oder sonst wie krank. Es wurde lediglich ein Ausnahmeantrag für Freilandhaltung gestellt. Im Rahmen des Tests für den Ausnahmeantrag kam raus, dass 50 gesunde Gänse H5N2 positiv sind – also niedrigpathoge Antikörper aufweisen. Und wenn Sie sich an Ihre Veranstaltung vom 1.12.2016 erinnern mögen, dort sagte Ihr Gast Herr Prof. Dr.Dr.h.c. Mettenleiter persönlich und wörtlich, dass niedrigpathogene Influenza-Antititer in Wassergeflügel normal seien und er in nahezu jedem Wassergeflügelbestand auch ganz normal positive Befunde fände. Also man wusste bereits vor der Beprobung für den Ausnahmeantrag, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bei diesen gesunden Gänsen ein positiver Antititer nachgewiesen werden würde. Und trotzdem wurden diese gesunden Bestände dann mal eben vorbeugend gekeult – kerngesunde Tiere – 4020 Stück!
    Der 3. Bestand im Bunde, Krumstedt – ebenfalls NICHT H5N8, sondern H5N2 – niedrigpathogen. Ein einziges Tier positiv beprobt – 99 Tiere vorbeugend gekeult.
  4. Wie erklären Sie sich, dass die unter freiem Himmel gewesenen Gänse offensichtlich die ganze Zeit keine H5N8 Infektion eingefangen haben, obwohl sie doch zu Tausenden mitten zwischen den Wildvögeln liefen, während in Grumby das hochgefährliche Virus in einem Stall auftaucht, in den nicht einmal eine Maus Zutritt hat?

Also, was bleibt nach von 4 in SH gekeulten, laut Ihren Aussagen 3 auffälligen Betrieben? EIN H5N8 ( Betrieb, in dem noch nie eines der Insassen überhaupt je das Tageslicht gesehen hätte, also ein Betrieb, der sowieso immer aufgestallt hat) und 1 Betrieb, wo die Tiere gesund und unbeschwert unter freiem Himmel liefen, bis ihr Besitzer den Fehler machte, einen Ausnahmeantrag zu stellen und ein Betrieb, der gerade mal bei einem Tier ein H5N2 pos hatte – das kostete die Tiere auf einen Schlag das Leben….und dabei war H5N8 gar nicht im Spiel…..

Tolle Bilanz Ihrer „fürsorglichen Tierschutz – Maßnahme“ – und so logisch….

 Zitat Habeck im Deutschlandfunk:
Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete wurden rund um die Fundorte errichtet.

Super! Was glauben Sie, wie sich so ein Keim verbreitet? Denken Sie, dass er da, wo er eine ermordete Ente „verlässt“, sich erstmal eine Runde schlafen legt, um dann eine Woche später „aufzuerstehen“, um dann viele ahnungslose Hühner anzufallen und zu ermorden? 
Wenn Sie das wirklich glauben, dann begreife ich auch die angewandten Maßnahmen. Andernfalls sollten Sie entweder Ihre Personalführung überdenken oder aber Ihre Verordnungen.

Warum ich das so sehe? …Nur ein Beispiel:

Geflügelpest: infizierte Eule in Krempel gefunden 
Da wird am 19. Dezember eine tote Eule gefunden,
Schnelltest offensichtlich positiv.
Am 23. Dezember stellt das FLI die Eule als positiv auf H5N8 bestätigt bei TSIS ein.
Am 28. Dezember berichtet Boyens Medien und teilt folgendes mit:
Die tierseuchenbehördliche Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel für das Gebiet in und um Krempel ist ab kommendem Freitag, 30. Dezember 2016, gültig.“

Sind wir hier eigentlich in Schilda? Am 23. wird dieser „hochgefährliche“ Erreger festgestellt, aber das Sperrgebiet, was wirtschaftlichen Schaden für die Betriebe bedeutet (oder werden sie auch hier entschädigt?), was Hunde- und Katzenhalter einschränkt, was privaten Hobbyhuhnhaltern noch längere Zwangsmaßnahmen beschert – dieses ach so wichtige Sperrgebiet zum Schutz gegen die Seuche wird ganze 11 Tage nach dem Fund des Vogels mal ganz gemütlich eingerichtet. Kann mir mal bitte irgendwer von denen, die für so eine Regelung verantwortlich sind erklären, was der tiefere Sinn hinter dieser Maßnahme ist?

Zitat Deutschlandfunk:
Dem Grünen-Politiker ist aber auch bewusst: Seine jetzige Politik passt nicht so richtig zu dem Versprechen, mit dem er 2012 angetreten war – für mehr Tierwohl zu sorgen!

Bravo! Da allerdings gebe ich Ihnen mal zu 100% recht.

Zitat Deutschlandfunk / Habeck:
„Und das macht mir auch Bauchschmerzen. Und die Argumente derjenigen, die sagen, das ist ein Konfliktthema zwischen Tierschutz und auch den Verbrauchererwartungen an Freilandhaltung, die nehme ich total ernst.
 „

Wenn Sie wirklich glauben, was Sie da von sich geben, dann fange ich an, wirklich Mitleid mit Ihnen zu haben.
Die Verbrauchererwartung an Freiland heisst: „Freiland“ .
Die Verbrauchererwartung heißt mitnichten:
Ich will Freilandeier kaufen, die gar keine sind – Hauptsache es steht auf der Verpackung und ist genau so teuer wie Freiland.
Wenn es Ihnen wirklich um den Verbraucherwillen ginge, dann würden Sie auf „Wahrheit und Klarheit“ bestehen und das bedeutet, an dem Tag, wo Sie die Stallpflicht verhängen, hat auf jeder Eierschachtel, die vorher Freiland war „aus Bodenhaltung“ zu stehen – alles andere ist Augenwischerei – Betrug am Verbraucher.

Zitat Deutschlandfunk/Habeck
„Aber ich bin überzeugt: Wenn die Tiere jetzt nicht in den Ställen wären, würden sie sich in großer Zahl infizieren und müssten elendig verrecken oder müssten getötet werden und das ist noch viel mehr gegen den Tierschutz.“

Sie wissen nicht, wovon Sie reden. 3000 Hühner von 36000 sind in Grumby „elendlich verreckt“ wie Sie so griffig formulieren,  an H5N8 – oder an etwas anderem.
3000 Tiere, die immer, immer aufgestallt und hermetisch von der Außenwelt abgeschirmt waren.
3000 Tiere, die ein elendliches Leben geführt haben von der Sekunde an, als sie aus dem Ei geschlüpft sind und die ihr Leben genau so elendlich beendet haben.
Es gibt nicht ein einziges Huhn aus privater Hobby-Freilandhaltung in ganz Deutschland, welches an H5N8 elendlich verreckt ist.
Und Sie werden mir das Gegenteil dieser Aussage nicht beweisen können, denn das FLI weigert sich ja kategorisch mit politischer Unterstützung, die tatsächlichen Todesursachen der positiv beprobten Tiere festzustellen.

Dafür gibt es unzählige Beispiele von positiv LPAI beprobten Tieren, die klinisch gesund waren, ein fröhliches Leben ohne jede Beschwerde führten, bis das Killerkommando vom Veterinäramt anrückte. Da war es dann aus mit dem guten Leben und die Tiere wurden niedergemetzelt und in den Müll geworfen. Und die, die es noch nicht erwischt hat, die fristen jetzt ein nicht minder trübes, unseliges Leben in ihren Ställen, genau wie jene in den Massenhaltungen, wo das Virus überhaupt so massiv umgeht.

Wo wurden denn allein zwischen Weihnachten und Neujahr haufenweise Bestände mit zigtausenden von Tieren wegen H5N8 niedergemetzelt? Im Freiland? Nein: in Betrieben, in denen wie in Grumby absolut kein Kontakt zur Außenwelt besteht – wo Daueraufstallung die Regel ist – wo nach Ihrer Theorie kein einziges Tier hätte erkranken dürfen.
Aber die neueste These ist ja jetzt gerad in Niedersachsen gefunden: Mäuse könnten infizierte Wildvogelschenkel in die Bestände schleppen…

Sie sollten vielleicht einmal bei so einer Keulaktion selber mit Hand anlegen, selbst die Tiere mit einfangen,  erschlagen, mit Schlachtzangen töten, vergasen etc. und hinterher die Kadaverberge einsammeln – sich das Geschrei anhören, die Panik und Angst erleben, wenn diese Tiere eingefangen werden – Sie sollten sich mal selbst, höchstpersönlich die Hände schmutzig machen – dann wissen Sie zumindest, wovon Sie reden, wenn sie von „elendlich verrecken“ sprechen.

Herr Dr. Habeck, sehen Sie wirklich all diese Widersprüche nicht? Kommen Sie wirklich angesichts dieser Fakten nicht ins Grübeln, ins Hinterfragen?

Was sagen Sie zu:

  • Wie erklären Sie sich, dass besagter Seeadler nicht, wie von der Wildtierärztin gefordert auf Bleivergiftung und Todesursache untersucht wurde, sondern nur nach Beprobung in die Liste der H5N8 Opfer einging, genau wie viele andere Tiere auch, bei denen ganz andere Todesursachen möglich waren?
    https://schleswig-holstein.nabu.de/news/2016/21464.html
  • Wie erklären Sie sich die Erkenntnisse der UN Task Force, die zu dem Schluss kommt, dass globales Geflügel die Geflügelpest bringt? http://wai.netzwerk-phoenix.net/image/PM_WAI_Gefluegelpest_UNO
  • Wie erklären Sie sich, dass wir aus Deutschland mit unseren Eintagsküken, die wir in alle Welt verfrachten, nicht nur Influenza exportieren, sondern auch gleich noch eine Menge anderer Viren und Bakterien mit, die jedes für sich schon so ein kleines Wesen töten können?
    http://www.tandfonline.com/doi/pdf/1…57.2014.952221
  • Wie erklären Sie sich, dass die Wildvogelfunde in Europa aufgereiht wie Perlen auf einer Schnur entlang der Warenwirtschaftswege der Geflügelindustrie gehäuft auftreten und wo es diese nicht gibt, selbst super frequentierte Wildvogelrastplätze völlig frei von toten Vögeln waren?
    Aktuelle Karte mit sämtlichen Wildvogelfunden in Europa
    nach OIE bis 23.12.2016
    Andreas Menz hat eine Karte erstellt, die sehr deutlich macht, dass die auffälligsten Wildvogelfunde entlang der Autobahnrouten liegen (Warenwirtschaftswege)
    In die Karte eingetragen sind alle bestätigten Wildvogelfunde nach Listung beim OIE. Die Einträge entsprechen exakt den beim OIE angegebenen GPS Daten des Fundortes.

Wenn Sie wirklich immer noch absolut überzeugt sind von dem, was Sie sagen, und immer noch nicht der Ansicht sind, dass Sie all jenes, was hier immer wieder kategorisch als die allein seligmachende Antwort vom FLI runtergebetet wird, hinterfragen sollten, dann kann ich nur sagen:
Tun Sie es dem Verbraucher und den Tieren nicht an, weiter in der Politik zu bleiben.

Wenn Sie andere Gründe haben, als jene, die Sie anführen, um diese Verordnung durchzudrücken, dann sollte Ihre Partei sich überlegen, ob Sie wirklich der Mann sind, der grüne Politik vertreten kann.

Wann heben Sie diese unsägliche Aufstallpflicht endlich auf, damit die privaten Hühnerhalter und die wenigen uns noch verbliebenen Freiland-Geflügelerzeuger, die ihre Tiere noch mit Respekt behandeln und in ihrem Geflügel lebende, fühlende Wesen sehen und keine „Produktionseinheiten“, die man beliebig herstellt oder vernichtet, wie es gerade passt, ihren Tieren endlich wieder ein anständiges, tierschutzgerechtes Leben bieten können – und das auch im Sinne des Verbrauchers!  (im übrigen können Sie ja den Verbraucher drauf hinweisen, wer kein Freiland will, soll Wiesenhof kaufen).

Wann hören Sie auf, sich gegen die zu wenden, die versuchen, ihre Tiere anständig zu behandeln und fangen an, diese unsägliche Massentierhaltung abzuschaffen…..

…..wann fangen Sie an, das zu vertreten, wofür ein grüner Politiker stehen sollte!

 

 

Kirstin Zoller

Noch eine Mail zu Habecks AussageN

Sehr geehrter Herr Habeck,

Sie gaben zur Kenntnis, dass Sie im Sinne des Tierwohls ( http://www.deutschlandfunk.de/vogelg...icle_id=374896) deutlich zurück rudern und ich zitiere weiter: 

"Dem Grünen-Politiker ist aber auch bewusst: Seine jetzige Politik passt nicht so richtig zu dem Versprechen, mit dem er 2012 angetreten war - für mehr Tierwohl zu sorgen!

"Und das macht mir auch Bauchschmerzen. Und die Argumente derjenigen, die sagen, das ist ein Konfliktthema zwischen Tierschutz und auch den Verbrauchererwartungen an Freilandhaltung, die nehme ich total ernst. Aber ich bin überzeugt: Wenn die Tiere jetzt nicht in den Ställen wären, würden sie sich in großer Zahl infizieren und müssten elendig verrecken oder müssten getötet werden und das ist noch viel mehr gegen den Tierschutz."

Was genau nehmen Sie "total ernst" und bereitet ihnen "Bauchschmerzen"- sind es nicht Ihre Worte, dass der Verbraucher angeblich eine "hygienische Haltung" fordern würde?

"Müssten" getötet werden- aufgrund einer Verdachtslage, welche sich in Vechta ( http://m.oldenburgische-volkszeitung...bile&news=7386) als unsinnig heraus stellte?

Und "eledig verrrecken"- würden meine Tiere sicher nicht- da angeblich so hoch pathogen, wenn infiziert- diese der Reihe nach tot umfielen.

Oder haben sich infizierte Tiere aus Asien somit "kurz" vorm Verrecken noch auf den Weg gemacht?

Wie können Sie ausblenden, dass das Fli immer nur noch den "Verdacht" hat, während http://www.face.eu/sites/default/fil...2016_final.pdfzu deutlich anderen Rückschlüssen kommt? 

Mit gleicher Post an

AFV

und die Bundes-Grünen 

Offener brief an Robert Habeck

Offener Brief an Robert Habeck "Unsere Tiere leiden!"

Gesendet: ‎Dienstag‎, ‎27‎. ‎Dezember‎ ‎2016 ‎21‎:‎17
An: Robert.Habeck@gruene.de
Cc: redaktion@shz.deLN-Chefredaktion@LN-Luebeck.de

Herr Dr. Habeck,
unsere Tiere leiden! 
Obwohl in Schleswig-Holstein so gut wie keine Wildvogelfunde mehr auftreten und das FLI seit dem 23.12.2016 keine Aktualisierung der Fallzahlen mehr vorgenommen hat, müssen unsere Tiere leiden!
Ich stelle mir viele Fragen, von denen ich hoffe, dass Sie mir einen Teil beantworten können!
Wieso tritt die Geflügelpest immer wieder in geschlossenen Massentierhaltungen auf? Wieso nicht in Kleinsthaltungen?
Wieso dürfen Geflügelkadaver in offenen Transportfahrzeugen (Abdecker) ohne besondere Sicherheitsmaßnahmen durch die Landschaft gefahren werden?
Wieso darf eine Massentierhaltung in Sperr- und Beobachtungsgebieten eine Ausnahme vom Transportverbot bekommen, obwohl ja gerade diese die hohen Befallszahlen haben?
Wieso darf lebendes Geflügel überhaupt noch transportiert werden?
Wieso tritt die Geflügelpest gar nicht entlang der Zugrouten der Wildvögel auf, sondern entlang von Hauptverkehrsachsen?
Die Maßnahmen erscheinen mir völlig an der Realität vorbei! Von einem grünen Politiker hätte ich anderes erwartet als Tierquälerei als Staatsanordnung!
Ich bin enttäuscht von dieser Politik. Ich bin traurig, meine Tiere eingesperrt zu sehen. 
Ich hoffe, dass die Politik endlich Untersuchungen anderer Fachkreise (als das FLI) wahrnimmt und entsprechend reagiert.
Es wird Zeit, Massentierhaltungen wie sie heute betrieben werden als Brutstätten für hochpathogene Influenzaviren zu verbieten!
Wir müssen auch das Leben unseres Wirtschaftsgeflügels achten, auch diese Tiere haben ein Recht auf Lebensqualität! Wir dürfen die Haltungsbedingungen nicht unserer Gier nach Profit unterordnen. Nur so können gesunde, widerstandsfähige Tiere bestehen bleiben. Zu dichter Besatz, schlechte Umweltbedingungen und Stress machen diese Tiere anfällig. Riesige Ställe führen jetzt zu gigantischen Keulungsaktionen. Und SIE unterstützen und fördern diese Haltung, das Inkaufnehmen krankheitsanfälliger Tiere.
Ich WILL mich nicht mit diesen Tierhaltern SOLIDARISIEREN! Ich konsumiere dieses Fleisch bewusst NICHT!
Bis zur Anordnung der Stallpflicht konnte ich meine eigenen Tiere frei, glücklich und gesund halten. Wir haben einzelne Tiere geschlachtet und gegessen. Wir brauchten uns keine Sorgen über Erkrankungen durch zu hohe Besatzdichte machen. Unsere Tiere wurden keinem Transportstress ausgesetzt. Sollte nicht so grüne Politik aussehen?
Jetzt muss ich meine Tiere täglich traurig in ihrer Voliere sitzen sehen. Der Boden ist verkeimt und verdichtet, ein Austausch ist durch die Biosicherheitsmaßnahmen nicht erlaubt, Gras wächst dort schon lange nicht mehr. Früher konnten sie in weichem Boden unter den Büschen und Bäumen unseres Gartens scharren, haben sich großteilig selbst mit Insekten, Würmern, Kräutern, Saaten versorgt. Jetzt haben sie zu wenig zu tun! Sie verfetten! Sie legen keine Eier mehr! Einige sind depressiv, andere aggressiv. 
Herr Habeck, es ist Zeit die Maßnahmen zu überdenken!
XXX - Aktionsbündnis VogelFrei -AVF
http://www.aktionsbuendnis-vogelfrei.de/M

.... und nochmal Post für Dr. Habeck!

22.12.16

Sehr geehrter Herr Habeck,

Sie haben Ihres Erachtens nach und den Empfehlungen des Friedrich-Loeffler Institutes entsprechend folgend  (einem Institut, welches von Seiten Ihrer Partei hinterfragt wurde (   http://www.hamburger-fortbildungstage.de/2009/Vogelgrippe_Fragen_an_die_Bundesregierung.html)) eine landesweite Stallpflicht verordnet.

In Anbetracht der Tatsache, dass sich seit Wochen keine neue Funde, die eine landesweite Verhängung der Stallpflicht als noch/ überhaupt  angemessen erscheinen ließen/ ergaben,

bitte ich Sie diese generalisierte Verordnung im Sinne dessen, für die ich „grün“ gewählt habe –und im Vertrauen darauf hierbei kritischen und hinterfragenden Menschen  mein Votum gegeben zu haben - , diese  kurzfristig zu überdenken.

Mit freundlichen Grüßen,

Nicole Zimmer

 

Und mit dem  Hinweis,  dass diese mail dem Aktionsbündnis VogelFrei  unter „offene Briefe“ zur Verfügung steht.

An Dr. Hopp, den Veterinär, der bei Soest zwei Kleinst-Bestände ohne die Besitzer keulen ließ

19.12.16

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hopp,

anbei ein Artikel in den Kieler Nachrichten, wesentlich beeinflusst von Professor Sievert Lorenzen, emeritierter Zoologieprofessor in Kiel

Er fordert, dass die Verbreitung der Geflügelpest "ohne Scheuklappen" untersucht wird.

Bitte lesen Sie selbst:

http://m.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Expertenanalyse-Haben-Tierlaster-die-Vogelgrippe-hergebracht

sollte der Link nicht mehr geschaltet sein, verweise ich auf den Anhang dieser Mail, er enthält den Artikel als PDF.

 

Ich bitte Sie höflich, diese Meinung zu berücksichtigen

und
erneut zu prüfen, ob  die Keulung nicht beprobter Bestände wirklich die Ultima Ratio Ihres Handels sein kann.

Guten Abend

Freundliche Grüsse

Wolfgang Otten

 

An Dr. Götz

19.12.16

Sehr geehrter Herr Dr. Kay-Uwe Götz,

anbei ein Artikel in den Kieler Nachrichten, wesentlich beeinflusst von Professor Sievert Lorenzen, emeritierter Zoologieprofessorin Kiel

Er fordert, dass die Verbreitung der Geflügelpest "ohne Scheuklappen" untersucht wird.

Bitte lesen Sie selbst:

http://m.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Expertenanalyse-Haben-Tierlaster-die-Vogelgrippe-hergebracht

sollte der Link nicht mehr geschaltet sein, verweise ich auf den Anhang dieser Mail, er enthält den Artikel als PDF.

 

Ich bitte Sie höflich, diese Meinung zu berücksichtigen

und

die Anweisungen an die Veterinär zu überdenken, aus Risikoabschätzung unbeprobte Bestände Keulen zu lassen

sowie die Aufstallpflicht möglichst bald zu beenden, bzw auf ein Erträgliches Mass zurückzufahren

Mit freundlichen Grüssen
Wolfgang Otten

Nochmal an Herrn Dr. Hopp

18.12.16

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hopp,

ich bin einigermassen erstaunt über Ihre Antwort vom 18.12.2016

auf die Frage, warum Sie in zwei, im Umfeld eines Grossbetriebes gelegenen Kleinstbetrieben, wenn nicht Privatbetrieben, je 20 Hühner Keulen liessen, ohne vorher zu beproben, ob diese Massnahme gerechtfertigt wäre,

indem Sie sagen:

Zitat:

Die Bestände wurden nach Risikobewertung getötet. Ein Betrieb liegt in Sichtweite gegenüber dem Seuchenbetrieb.
Gruß
Dr. Hopp

Zitatende

Wie können Sie so kaltherzig sein, auch wenn ihnen das geschriebene Gesetz den Handlungsspielraum dazu theoretisch eröffnet.

Das Gebot der Stunde dürfte doch wohl sein, sich der Verantwortung bewusst zu sein, die man dem --- hier fällt mir die Formulierung schwer  ---???? UNTERTANEN ???

Ihre Aktion bringt mich per geistiger Zeitreise in ein Land, dass wir vor knapp 100 Jahren, 1918, untergegangen glaubten, wo Amtsleute, so wie Sie hier, "mit derrr ganzen Strrrenge des Gäsätzes" gegen die kleinen Wünsche der Untertanen vorgingen.

Heute, in unserem aufgeklärten Zeitalter sollte man meinen, dass nicht die volle Ausschöpfung des mir von der letzten Verordnung eingeräumten Spielraums, sondern die nachvollziehbare Grundlagenentscheidung der Tenor des Handelns wäre.

Ich bin am 22.April geboren, das ist auch der Geburtstag Lenins, aber auch der des Immanuel Kant. Von letzterem möchte ich Ihnen einen Satz zitieren

"Handle stets so, dass die Maxime Deines Handelns allgemeines Gesetz sein könnte"

Zugegebenermassen ein heerer Anspruch.

Dieser beinhaltet jedoch, dass man zum Einen Regeln hat; beispielsweise die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf einer beliebigen Strasse; zum Anderen die eigene Geschwindigkeit dem jeweiligen Strassenzustand (im gesetzten Rahmen) anzupassen hat.

Bedeutet in Ihrem Fall: Klar, Sie dürfen Keulen! Keine Frage, --- aber--- sollte nicht besonders das Verhalten der Öbrigkeit  -- sorry  --  der Ausdruck Obrigkeit heute nicht mehr angemessen, wenn er in Bezug auf Republiken oder andere Verfassungsstaaten verwendet wird (Wiki), das Verhalten der Staatsdiener eben weil er auf Rahmenbedingungen fusst, sich nicht besonders erklären, besonders einfühlsam sein, insbesondere wenn es um den harschen Eingriff in das Eigentumsrecht des Staatsbürgers geht?

Ist da nicht ganz wichtig, die Nachvollziehbarkeit des Gedankengangs in den Vordergrund zustellen?

Ist da die Maxime "ich darf, also tue ich" angebracht? auch wenn es kurz vor Feierabend oder Wochenende ist?

Was kostet es Sie, wenn Sie den kleinen Hühnerhaltern gestatten das Ergebnis der Beprobung abzuwarten? Geht davon wirklich eine Gefahr aus, Gibt es irgendeinen Anhaltspunkt für den unmittelbaren Ausbruch der Pandemie, ausser der Panikmache des Friedrich-Löffler-instituts, das auch noch absolut gegen die Order der Bundsregierung handelt

Zitat ausFAQ der Bundesregierung zur Vogelgrippe:


Es besteht aber die Gefahr, dass die Viren durch genetische Veränderungen die Fähigkeit erlangen, sich gut an menschliche Zellen anzuheften. Durch diese Änderung könnte eine effektive Übertragung von Mensch zu Mensch möglich werden. Dies könnte zu einer großflächigen, weltumspannenden Epidemie unter Menschen - einer so genannten Pandemie - führen. Wie gefährlich ein solches mutiertes Virus wäre, kann man nicht vorhersagen.


Zitatende

Wir haben noch keine Pandemie, und die Panzootie ist nicht ausgerufen! Was hat Sie veranlasst, derart übertrieben zu reagieren?

Herr Professor, ich habe grosse Achtung vor den erarbeiteten Titeln und denke dass auch Sie für den Ihren geleistet haben, dennoch

Erhalten Sie sich auch unseren Respekt vor Ihrem Amt, füllen Sie es mit verständlicher Macht!

 

Guten Abend

Freundliche Grüsse

Wolfgang Otten

Frau Merkel, hören Sie?

18.12.16

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

im FAQ der Bundesregierung zur Vogelgrippe schreiben Sie:

Zitat:

Da noch Wissenslücken bestehen, wie das Virus sich genau überträgt, wieso manche Geflügelarten schneller daran sterben als andere und was die Übertragung begünstigt, hat die Bundesregeirung im März 2006 ein 60 Millionen Euro umfassendes Forschungsprogramm auf den Weg gebracht. Diese Forschungsvereinbarung sieht die vernetzte Forschung von Wissenschaft und Industrie, von Tier- und Humanmedizin vor. 

Zitatende

Ich bitte Sie höflichst, mir mitzuteilen, welches Forschungsprogramm das ist, wo kann man nachlesen, wer genau womit beauftragt wurde. Kann man diese Forschungsvereinbarung einsehen?
Da seit 2006 inzwischen 10 Jahre vergangen sind, ist mir unerklärlich, wieso nicht wenigstens Zwischenergebnissse erzielt wurden, sondern nach wie vor die Zugvogel-These als einzige Wahrheit kursiert, obwohl die kartographische Aufarbeitung der Tot-Funde eher die Transport-Wege der Geflügelindustrie als Verkehrswege des Virus aufzeigt.

Derzeit erleben wir eine besonders harte Einschränkung unserer züchterischen Tätigkeit, die teilweise (Schwante) in horriblen Zständen und Aktionen gipfelt.

Des Weiteren muss moniert werden, dass die in den FAQ dargestellten Notwendigkeiten, eine Pandemie ausrurufen

Zitat:
Es besteht aber die Gefahr, dass die Viren durch genetische Veränderungen die Fähigkeit erlangen, sich gut an menschliche Zellen anzuheften. Durch diese Änderung könnte eine effektive Übertragung von Mensch zu Mensch möglich werden. Dies könnte zu einer großflächigen, weltumspannenden Epidemie unter Menschen - einer so genannten Pandemie - führen. Wie gefährlich ein solches mutiertes Virus wäre, kann man nicht vorhersagen.
Zitatende

bereits heute vom FLI praktiziert werden, obwohl keinerlei Bezug zu menschlichen Ansteckungen gegeben ist.

Ich bitte inständig, das FLI anzuweisen, solche Panikmache umgehend zu unterlassen und den Medien, die diese Vokabel hinreichend unters Volk gebracht haben, keinen Grund und Entschuldigung zu geben, das weiter zu tun  --  oder wollen wir HYSTERIE schüren?


Ich bedanke mich herzlichst für Ihr Befassen mit dieser Sache
Mit freundlichen Grüssen
Wolfgang Otten

ps übrigens einer der Bewunderer Ihrer klaren Worte zur Lösung des Flüchtklingsproblems, auch wenn der Rest Europas uns da schmählich hat haengen lassen.

--
Als Mitglied des
http://www.huehner-info.de

unterstütze ich aktiv die Klage gegen Aufs tallungspflicht: www.rgzv-cimbria.de
Zahlen, Daten, Fakten zur Vogelgrippe: www.wildvogel-rettung.de/thema/vogelgrippe-gefluegelpest/



Wolfgang Otten

17.12.16

Sehr geehrter Herr Seehofer,

beiliegend eine Anordnung, des

 

Landkreis Ludwigslust-Parchim
Der Landrat

Veterinaerammt@kreis-lup.de

http://www.kreis-lup.de/export/sites/LUP/.galleries/PDF-LUP-Allgemein/Kreisrecht/2016-12-17_07_Aufhebung-Allgemeinverfuegung-Wildvogel-HPAI-Restriktionsgebiet-Gallentin.pdf

 

ich bitte Sie herzlich, zu prüfen, ob eine solche Anordnung für Bayern nicht auch gegeben ist; bzw die Landkreise anzuweisen sind, entsprechende Anordnungen umgehend zu fertigen.

Die Vogelgrippe ist im Abflauen, die Panikmache des FLI ist in keiner Weise mehr gerechtfertigt.

Mit freundlichen Grüssen

Wolfgang Otten

 

 

17.12.16

Sehr geehrter Herr Seehofer,

ich bitte Sie höflich, die Fragen dieses Schreibens zu verinnerlichen, und dem unsäglichen Treiben dieses FLI Einhalt zu gebieten.

in Süddeutschland, ich meine explixit BW und BY sind neben knapp 300 Funden am Bodensee, die wohl aus dem Füttern der Fischzuchten mit Grosshaltungs-Hühnerkot-Abfällen zurückzuführen sind, eine verschwindend geringe Anzahl an Wildvögeln betroffen. Dennoch faselt das FLI von PANDEMIE, eine Panikmache, die schon langsam an Volksverhetzung grenzt.

Die Häufung der Funde toter Vögel an den Hauptverkehrswegen lässt zudem darauf schliessen, dass nicht die Zugvögel die Verursacher sind, sondern vielmehr die Opfer der in den Grossbetrieben erzeugten Virenmengen, verteilt bei An- und Abfuhr von Jung- und Schlachttieren, Futter und Dung. Der Dung wird auf die Felder ausgebracht und wurde in keiner Weise untersucht, nicht mal jetzt, wo wir Kleinhalter unsere paar Huehnis in die Ställe sperren müssen.

Bitte sorgen Sie für ein deutliches Hinterfragen dieser einseitigen, nicht ergebnisoffenen Sicht des FLI

Hier die Fragen:

Wieso gibt es Stallpflicht? Das ist völliger Quatsch!
Immer wird behauptet, das Virus sei so ansteckend!
  •  In Dithmarschen waren in einem Freilandbetrieb Vogelgrippeviren gefunden worden. Nach Test zeigte sich: Die Freilandgänse desselben Betriebs auf der anderen Straßenseite hatten sich nicht angesteckt.
  • Im Opelzoo in Kronsberg war ein an Vogelgrippe verstorbener Vogel inmitten seiner Artgenossen gefunden worden. Der Zoo ließ testen statt keulen, es wurde kein einziges Tier gekeult, weil sich kein einziges angesteckt hatte.
  • In Oberhavel wurden über 500 freilandgehaltene Tiere wegen Vogelgrippe gekeult. Die Freilandhünhner des Nachbarn hatten nichts.
  • In Damme wurden gerade über 8.000 Puten wegen Vogelgrippe gekeult. Das Land ließ die umgebenden Ställe mit zehntausenden Tieren testen-es hatte sich kein einziges Tier angesteckt. Daher wird außer dem betroffenen Betrieb nichts gekeult. Da hat man aus Barßel gelernt.
  • Bei vielen „Ausbrüchen“ mit dem derzeitigen Erreger gibt es keine bzw. nur sehr wenige tote Tiere. 2014 in Südkorea: 0 tote Tiere, 2015 in Kalifornien: 0 tote Tiere, 2016 in Barßel von 15.975 Puten 50 tote Tiere (etwa 9% sterben während der Mast eh, also ca. 1.500 tote Puten sind normal, da sind 50 doch überhaupt nicht auffällig).
  • Für den Menschen besteht beim derzeitigen Erreger überhaupt keine Gefahr.

Warum nochmal Stallpflicht?

 

Mit freundlichen Grüssen

Wolfgang Otten

 

Offener Brief an Frau Dr. Merkel

 

Offener Brief

 

Raa-Besenbek, 17.12.2016

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

 

 ich wende mich heute an Sie persönlich als meine Bundeskanzlerin mit der Bitte, Ihr Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft zur Ordnung zu rufen.

  Auch, wenn ich mit einigen Ihrer politischen Entscheidungen nicht immer konform gehe, so halte ich Sie für eine der seltenen Persönlichkeiten in der politischen Landschaft, die  aufrecht, unbestechlich und ihrem Volk verpflichtet handelt, zu ihren Überzeugungen steht und mit Sachverstand und Geradlinigkeit regiert.

  Genau aus diesem Grund habe ich die Hoffnung, dass Sie sich des Themas trotz Ihrer vielen anderen Verpflichtungen annehmen und ein Machtwort sprechen.

  Im Zusammenhang mit der derzeitig ausgerufenen Geflügelpest unter Berufung auf die Tierseuchenschutzverordnung werden zur Zeit in Deutschland hunderttausende gesunder Tiere vorbeugend gekeult, Bürger werden behördlich gezwungen, das Tierschutzgesetz zu missachten und teilweise tierquälerische Maßnahmen umzusetzen, deren Sinn fragwürdig ist und es wird Familien durch behördliche Unfähigkeit und Willkür übel mitgespielt.

 

 Das alles unter dem Deckmantel der Seuchenprävention bei gleichzeitig völlig konträrem Verhalten der Behörden.

 

 H5N8 breitet sich laut FLI schnell und unkalkulierbar aus, ist stark krank machend und hoch ansteckend. Darum die zur Zeit auf Empfehlung des FLI angeordneten Maßnahmen.

  Wie passt das zusammen mit einem bestätigten Ausbruch, wo gestern (16.12.)  angekündigt wird, dass das Sperrgebiet ab 20. 12. eingerichtet wird?

  Wie passt das zusammen, mit einer Keulaktion unter freiem Himmel, die eine Amtsveterinärin vor Ort durchführt und dann das Gelände übersät mit Blutlachen und Federn hinterlässt, um 2 Wochen später den am Boden zerstörten Tierbesitzer aufzufordern, das Gelände (was ihn an den Rand des Ruins treiben wird) zu dekontaminieren?

 

 Ich möchte Sie in diesem Schreiben nicht mit Details aufhalten und verweise für weitere Informationen auf diese Seiten:
 www.wildvogel-rettung.de  und www.aktionsbündnis-vogelfrei.de

 

 Aber ich bitte Sie inständig und appelliere an Ihr Gewissen als Christin, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und schauen Sie, was hier unter dem Deckmantel einer offensichtlich fehlerhaften Verordnung getrieben wird.

 

Wie können wir uns über all die Gräueltaten in der Welt erheben, wenn wir im eigenen Haus die Augen verschließen  vor massenhafter, sinnloser Vernichtung und Vermüllung von gesunden Lebewesen, die unserem Wohl und Wehe schutzlos ausgeliefert sind.

 

 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und

ich wünsche Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest

Kirstin Zoller

An Umweltbundesminister Schmidt

Offener brief an Minister Hauk u.a.

Sehr geehrter Herr Hauk, sehr geehrte Bundespolitiker in entsprechender Verantwortung,sehr geehrte/r __________________________________________,

  wie viele andere Züchter und Hobbyhalter auch in diesem Land besitze ich Hühner, zum Teil seltene Rassen, um von der tierverachtenden Geflügelindustrie unabhängig zu sein. Genau diese Industrie aber nötigt uns derzeit eine nicht tiergerechte Aufstallung unseres Geflügels auf.

Unter fadenscheinigen Vorwänden (Schutz des eigenen Bestandes, Kollektivschutz, Gefahr durch Wildvögel) sollen Privathalter ebenso aufstallen wie die Geflügelgroßindustrie, die gleichen Sicherheitsbestimmungen einhalten (wie soll das bei einem Schlafstall denn gehen, „stalleigene Kleidung“ darin zu deponieren? Das Ganze wird grotesk!) und, dies freilich auf eigene Kosten, die Ausläufe nachrüsten. „Nachrüsten“ bedeutet, den Freilauf einzugrenzen, Volieren zu bauen, um die Tiere nicht gänzlich zu quälen, herdeninterne Aggression unter den Junghähnen zu verhindern und dennoch genug Abwechslung zu bieten, damit die Gruppe möglichst unversehrt die Aufstallung übersteht. Da kommen schnell hunderte von Euro zusammen, Desinfektionsausrüstung noch nicht eingerechnet. Für den Durchschnittsverdiener ist ein solches Nachrüsten im Sinne der Tiere unmöglich, vor allem ärmeren Haltern drohen Strafen oder, das ist die einzige andere Möglichkeit, das Schlachten gesunder Tiere.

Meine Tiere leben seit Jahren in einer intakten Herde mit mehreren Hähnen in Freilandhaltung. Jeden Verdachtsfall an einer Erkrankung habe ich als rechtschaffene Bürgerin den zuständigen Untersuchungsstellen gemeldet oder die Tiere obduzieren lassen, meine Tiere sind ordnungsgemäß registriert und bei der Tierseuchenkasse gelistet, kurz: es war mir immer ein Anliegen, korrekt zu spielen.

Allerdings erwarte ich diese Korrektheit nun auch von unseren Bundes- und Landespolitikern, insbesondere den Grünen in Baden-Württemberg und den Regierungsparteien des Bundes – und erkenne sie nicht.

Denn was Herr Hauk hier in BW und Sie bundesweit mit der Aufstallpflicht jenseits der tatsächlichen Ausbruchsschwerpunkte (!), jenseits der Vogelzuglinien und jenseits aller zu erwartender Infektionsschwerpunkte verfügt, ist, mit Verlaub, absurd.

Die Bundes- und Landespolitik beruft sich hinsichtlich der Vogelgrippe darauf, dass sich das – nach wie vor laut RKI erwiesenermaßen für den Menschen völlig ungefähliche - H5N8-Virus über den Vogelzug verbreitet. Renommierte Organisationen wie der NABU sehen das anders; vielmehr liegt der Verdacht nahe, dass kontaminierte Geflügelindustrierelikte (Exkremente, Fleisch, Federn) auf den Handelswegen zu einer globalen Verseuchung durch Viren beitragen.

Selbst wenn dem aber nicht so sein sollte (auch der Nabu wird aktuell ja in Frage gestellt), bleibt doch die Frage, wieso neben dem Friedrich-Loeffler-Institut keinerlei andere Forschungseinrichtungen mit der Aufarbeitung der aktuellen Seuche beauftragt wurden. Auch scheint die aktuelle Zahl von knapp 1000 verendeten Wildvögeln im Rahmen einer typischen Grippewelle ohne medikamentöse Behandlung im Vergleich zu über 40.000 gekeulten Tieren nahezu lachhaft.

Opfer der sogenannten Epidemie sind, setzt man einen Ausbruch der Aviären Influenza aufgrund der Geflügel-Handelswege und dem Verbringen von Hühnerkot als Dung voraus, also Wildvögel und Kleinhalter – Verursacher und gleichermaßen über die Tierseuchenkasse abgesicherte Profiteure sind die Großindustriellen, denen das Wohl ihrer Tiere in den seltensten Fällen am Herzen liegen dürfte.

Diese Großbetriebe in ihrer nicht-artgerechten Tierhaltung vermeintlich zu schützen, indem wir unsere Kleinbestände durch Aufstallung quälen – und zwar bald bundesweit, obwohl bisher vergleichsweise wenig Wildvogeltode dokumentiert wurden, die nachweislich durch den vollständigen Subtyp H5N8 verursacht wurden – steht in keinem Verhältnis.(aktuelle Zahlen: http://tsis.fli.bund.de/Reports/Info_SO.aspx?ts=015)

Wie auch andere Halter fordere ich deswegen, die Freilandhaltung des eigenen Geflügels allein in die Verantwortung der jeweiligen Geflügelbesitzer zu legen. Wir brauchen keine Industrie, die uns durch die von uns gewählten Politiker dank entsprechenden Lobbyismus bevormunden will. Wir brauchen freie Hühner, eigene Verantwortung der Halter und letztlich: keine tierquälerische Geflügelindustrie mehr, die den Seuchenausbruch durch ihre artwidrige Haltung erst recht unterstützt!

Bitte werden Sie kraft Amtes tätig – und lassen Sie sich nicht durch die vermeintlich unumstößlichen Ergebnisse des Friedrich-Loeffler-Institutes einlullen, es gibt andere Forschungen, die zu gänzlich anderen Ergebnissen gelangen!

Zudem sprechen verschiedentlich Argumente gegen die Stallpflicht, die letztlich ja eine fadenscheinige Sicherheit suggeriert und letztlich lediglich dazu führt, dass der ausgerufene Seuchenzustand garantiert, dass die Großbetriebe ihre „Verluste“ und Maßnahmen durch die TSK ersetzt bekommen.

Völlig sachbezogene Argumente sind:

1. Die Stallpflicht schützt nur vor Wildvogelkot, nicht vor dem Virus. Bei bundesweit etwa 400 Fällen von Wildvögeln mit nachgewiesener AI, davon knapp mehrheitlich auch am Bodensee, stellt sich die Frage, wieso ausgerechnet hier kein Wirtschaftsgeflügel betroffen ist. Insbesondere BW ist abgesehen vom Seegürtel bis auf zwei Fälle (Wassergeflügel!) AI-frei

2. Die betroffenen Betriebe in Grumby und Cloppenburg waren reine Stallhaltungen mit umfassenden Hygienemaßnahmen und hermetisch abgeriegelt. Hierfür hat bisher bei all den tatsächlich lange unaufgestallt gebliebenen beständen niemand etwas gesagt.

3. Natürliches UV-Licht in entsprechender Konzentration wirkt virenschädigend - welchen Grund gibt es, die Tiere in die Ställe zu sperren?

Und es bleibt zudem die für uns Halter dringlichste Frage: geht denn H5N8 weg, wenn wir unsere Tiere einsperren und während der Aufstallung durch zusätzliche Stresseffekte das Immunsystem schädigen? Sind sie denn hinter nicht-technologischem Maschendrahtzaun sicher, wenn das Virus eine hochtechnologische Lüftungsanlage in Grumby und loppenburg überwinden kann? Wenn „Nein“ – was SOLL das alles? Es ist eine Farce, absurdes Theater, mitten in der Landschaft auf Gartengrundstücken Desinfektionswannen aufzustellen und zu verlangen, dass bäuerliche Halter sich Schutzanzüge für ihre drei Legehennen anziehen! Sollen all diese rechtschaffenen und gesetzestreuen Menschen verhaftet werden, wenn sie nicht die Mittel, nicht die Möglichkeiten oder sclicht nicht die Kenntnis haben, alle Maßnahmen einzuhalten? Müssen sie in vorauseilendem Gehorsam einer industriell gesteuerten Vernichtungsaktion ihre Tiere töten? Sobald eine dieser Fragen mit „Natürlich nicht!“ beantwortet wird, wird die staaliche Argumentationskette brüchig!

Und letzten Endes: ist es nicht ein Stück weit biologisch auch völlig normal, dass es Viren gibt? Es wäre Zeit, sich damit anzufreunden, dass der Mensch nicht alles regeln und regulieren kann, die Verantwortung für die begünstigenden Umstände einer Epidemie zu Massentierhaltung und überbordende Globalisierung aber, die sollte er endlich übernehmen.Bitte prüfen Sie und werfen Sie kraft Amtes die Frage nach der Notwendigkeit der FLÄCHENDECKENDEN AUFSTALLUNG des Geflügels von Klein- und Privathaltern auf. Dass von ihnen eine Gefahr für die Großbetriebe ausgeht, ist albern, dass sie duch die Aufstallung selbst geschützt werden, unglaubwürdig!

Mit freundlichen Grüßen xxx

 

 An die Bundestagsfraktion der Grünen.

Per Kontaktformular gesendet.

Ich hoffe, Sie kennen diese Fragen noch?

http://www.hamburger-fortbildungstage.de/…/Vogelgrippe_Frag…

Hier in Schleswig- Holstein setzt nun ein Minister Ihrer Fraktion um, was derzeit massive und sehr begründete Fragen aufgeworfen hat.
Ich fühle mich durch Ihre Partei nicht mehr vertreten, wenn ein Minister nicht mehr hinter dem steht, für das ich, als Stammwähler, Ihre Partei gewählt habe..
Mit freundlichen und etwas hoffnungsvollen Grüßen,
dass sich Ihre Partei an die derzeitige Fragen erinnert- und diese mit „unserem“ Minister thematisiert.

Nicole Zimmer

 

 

 

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