Offene Briefe an Medien/ Kommentare

In dieser Unterrubrik sammeln wir Briefe aktiver Mitglieder und anderer Schreiber, die sie uns zusenden, die als Kommentare oder Offene Briefe an Redaktionen gedacht sind. 

Sie sind unkorrigiert und dürfen als Vorlage verwendet werden.

VON SPROTTE

Wenn das Hühnchen einmal niest, das FLI zum Angriff bläst:
Seuche! Pest und Pandemie! Drum keulen wir das Federvieh
und auch noch alles drum herum. Nun bleibt's in Stall und Wiese stumm...
Millionen Vögel schon totgeschlagen, wer würde da nicht bald verzagen?
Wegen eines Virus, man glaubt es kaum, das noch nie einen Menschen umgehauen.
Doch für das Loeffler Institut, ist diese Seuche richtig gut.
Das FLI und Konsorten jubeln, denn bei ihnen rollt der Rubel.
Lobby-, Forschungs-, Steuergelder, und schon steigen die Gehälter.
Vogelgrippe, wie H5N8, hat sie schon immer reich gemacht.
60 Millionen machen ihre Taschen richtig fett, das findet der Steuerzahler weniger nett.
Das Forschungsergebnis von 10 Jahren ist mager, mehr als"der böse Wildvogel war's", haben sie nicht auf Lager.
Andre Ursachen zu erforschen lehnen sie ab. Das sei nicht sachlich, sagen sie knapp.
Weil's den Lobbyisten nicht passt wird nicht bekannt, dass das Virus wohl aus der Massenhaltung stammt.
Und durch Warenverkehr aus Asien, wo's schon lange grassiert. Würde das untersucht, wär's bei uns vielleicht nie passiert.
Auch die Kassen der Geflügelindustrie klingen, wenn die Loeffler das Lied von der Seuche singen.
HxNy, was für ein Geschenk! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
Wenn der Preis für Geflügel in den Keller fällt, kommt die nächste Seuche, wie bestellt.
Ganz nebenbei lästige Züchterkonkurrenz vermieden, bald gibt es nur noch patentierte Hybriden.
Keine genetische Vielfalt mehr, keine Zuchtschauen. Viele Rassen kann man bald nur noch auf Bildern bestaunen.
Wer mit wem kungelt, ist fast schon egal. Doch dass unsere Politik da mitspielt, ist ein Skandal!
Denn es heißt:"Stallpflicht, sperrt die Gefiederten ein!", die kriegen seit Monaten keinen Sonnenschein.
Drum müssen auch sie mit Krankheit sich plagen, wie die Kollegen in den Massenanlagen.
Es wäre auch schlimm, wenn die Öffentlichkeit wüßt', dass Freilandgeflügel für die Seuche nicht anfällig ist.
Die Aufstallung verstößt gegen's Tierschutzgesetz, Paragraf 2, doch das ist den Herren wohl einerlei.
Wen interessieren Gesetze in diesem Land? Da haben unsere Politiker wohl freie Hand!
Wo leben wir denn? In einer Bananenrepublik? Wo keiner den Hals mehr voll genug kriegt?
Keiner mehr denkt an das arme Getier, das leidet und stirbt - jetzt und hier!
Von Demokratie kann schon längst keine Rede mehr sein. Heut' tötet man Tiere - was wird morgen sein?

Herr Otten bringt's auf den Punkt!

Sehr geehrte Frau Sartor,
Sie behaupten, dass die Vogelgrippe nicht vorbei sei, und deuten an, dass Sie erklären würden, wie gross das Infektionsrisiko tatsächlich ist.

Dazu zitieren Sie zunächst den „Geflügelzüchter“ Florian Paletta:
„er freut sich derzeit über die nasskalte Witterung“
– selbst das FLI, von deren Aussagen ich im Allgemeinen nicht viel halte, stimmt hier mit dem Rest der Welt überein, indem auch das FLI erklärt, dass in nasskalter Witterung die Überlebenschancen des Virus besonders gut sind.
„Normalerweise dürfen die in einen überdachten Auslauf..“
Ja, Herr Paletta, genau das ist die Vorschrift in Bayern(!) während der Aufstallpflicht.(!)

„Er hofft, dass die Stallpflicht bald aufgehoben wird, weil im Mai neiue Gänseküken auf den...“
- Nein, Herr Paletta, wenn die Stallpflicht nicht bald aufgehoben wird, wird es überhaupt keine Gänseküken geben, weil die Stallpflicht der Vermehrung der Gänse wohl besonders abträglich ist.

„und Gänse im Stall zu halten, das sei sehr schwierig“
- das ist vor allem entgegengesetzt aller Vorschriften die über artgerechte Tierhaltung bestehen, auch wenn sich verschiedene industrielle Halter permanent darüber hinwegsetzen sollten.

„wieder ins Freie lassen...nicht verstehen, dass es immer wieder Züchter gibt, die sich nicht daran halten“
- Diese Züchter, im Gegensatz zu Ihnen, Herr Paletti, kennen das Gesetz zum Tierschutz, und dort steht ausdrücklich, dass das Tier artgerecht zu halten ist, und jede Einschränkung dazu, eines besonders triftigen Grundes bedarf, - die theoretische Möglichkeit der Ansteckung bei Wildvögeln, in einer Wahrscheinlichkeit die gegen 0 tendiert, (die gefundenen angeblich infizierten Wildvögel (es wird nur auf Antikörper untersucht) entsprechen einer durchschnittlichen Belastung von 1 Vogel pro 900 qkm deutschlandweit, ), dürfte als Grund für die angeordneten Massnahmen wider den Tierschutz sowenig ausreichen, wie die Anordnung des Schiessbefehls an der ehemals deutsch/deutschen Grenze.
Das bedeutet, so wie die jungen Soldaten damals sich hätten widersetzten müssen der Anordnung auf Mauerflüchtlinge zu schiessen, haben wir Tierhalter die Pflicht, uns der Anordnung der Stallpflicht für lt Gesetz in Freilauf-artgerecht zu haltender Tiere, zu widersetzen. Insbesondere, da diese Anordnung auf einer Expertise eines Institutes fusst, die mit ihrer „Zugvogelthese“ weltweit völlig isoliert dasteht. (was bei der Qualität der veröffentlichten Untersuchungsergebnisse nicht verwunderlich ist).

„ Gerade in Regionen, in denen es noch keine Fälle von Geflügelpest gab, kommt es immer wieder vor, dass die Vorschriften ignoriert werden. Im Landkreis Günzburg etwa, der bisher nicht von der Vogelgrippe betroffen ist, gehen beim Veterinäramt täglich ein bis zwei Hinweise auf die Missachtung der Stallpflicht ein“

– Ja, diese Leute sind zu bewundern.
Selbst die vom FLI herausgegebene Risikoeinschätzeung (die ja immer von diesen anordnenden Behörden zitiert wird als Entscheidungsgrundlage) empfiehlt ausdrücklich risikobasierte Aufstallungsanordnung. Herr Prof.Dr.Dr.hc Mettenleiter  selbst äusserte sich im Gespräch mit dem Vorsitzenden der PETA in der Weise, „dass die Ministerien und Ämter wohl heftig überreagierten, und er daran (der flächendeckenden Stallpflicht) unschuldig sei“.
- dabei wäre noch zu hinterfragen, ob das Denunziantentum in Deutschland eigentlich als gentechnischer Defekt anzusehen ist.
- Auch stellt sich wirklich die Frage, angesichts Ihrer Darstellung, wozu die Stallpflicht im Günzburger Raum wohl gut sein sollte, nachdem soviel freilaufendes Vieh bisher noch zu keinen Eintrag in der  (nach oben offenen) Skala des FLI geführt hat (und glauben Sie mir, niemand ist vesessener darauf, endlich einen Nachweis der Ansteckung eines freilaufenden Huhns durch Wildvogel vermelden zu können als Metti zusammen mit Horst – ich könnte mir vorstellen, dass dies zur Einführung eines neuen Feiertags/Gedenktages führen könnte).
– Ihr Verweis auf das zu erwartende Bussgeld ist etwa zu vergleichen der Androhung der Degradierung gegen die sich verweigernden Mauerschützen. – Merke: die Androhung einer Strafe für's Zuwiderhandeln sagt nicht aus über die Sinnesfülle oder Richtigkeit einer Anordnung. Regelmässig entwickeln sich Bussgelder und Sinnesfülle der Anordnung diametral entgegengesetzt.

„Das Friedrich-Löffler-Institut, eine Bundesforschungseinrichtung für Tiergesundheit, weist in seiner aktuellen Risikoanalyse darauf hin, dass die Seuche in Deutschland ein nie zuvor gekanntes Ausmaß hat. Mehr als eine Million Tiere wurden laut Bundesagrarministerium wegen der Epidemie bereits getötet.“

Das Fli übertreibt gern, anfänglich, ich hatte seinerzeit Herrn Prof.Dr.Dr.hc darauf hingewiesen, benutzte er sogar das Wort „Epidemie“, weil er meinte, „Zootie“ verstünde keiner, das hat sich ja inzwischen gelegt, Bei durchschnittlich 1 Fund pro 900 qkm von Epidemie zu sprechen, obwohl gleichzeitig ausgeschlossen wird, dass sich Menschen infizieren, halte ich für masslose Übertreibung.
Die von Ihnen hier ins Feld geführeten >1.000.000 Tote sind ja wohl Keulungen auf Grund von Feststellung von Antikörpern gegen ein Virus, die ausschliesslich in hermetisch verschlossenen Gross-Aufstallungen gezählt wurden, die verschwindend geringe Anzahl vorsorglicher Beikeulungen (auf Grund von Risikoeischätzungen von Amtsvets) in kleineren Ställen und Minizüchtungen (<50 Tiere) fallen zahlenmässig nicht ins Gewicht, prozentual wären's viele Nullen nach dem Komma.

„„Es ist zwar nachvollziehbar, wenn Geflügelhalter, in deren Region es keine Fälle gibt, sagen, dass sie die Tiere rauslassen wollen. Aber wir haben in ganz Deutschland noch sehr viele Viren. Sie werden vor allem über Wildvögel und deren Kot verbreitet“, sagt Elke Reinking, Sprecherin des Friedrich-Löffler-Instituts.“

- Ja, die Sprecherin des FLI, Elke Reinking, ein armes Wesen, die jetzt die angebliche Überzeugung des Institutes vertreten muss. Wäre es die Überzeugung des Prof.Dr.Dr.hc, könnte er sie ja selbst vertreten – oder?
- Dabei ist nicht alles falsch was sie sagt: in der Tat nehmen Wildvögel das Virus in den Austragungen aus der Industriellen Geflügelzucht auf und verbreiten es dann auch.
Hätte das FLI nicht von Anfang an, und damit meine ich nicht den Zeitpunkt vor 4 Monaten, sondern beziehe mich auf den Zeitpunkt der Erteilung des Auftrags der Bundesregierung an das FLI (60 Millionen) zur Erforschung (- nicht Vertuschung- so jedenfalls offiziell) des Geschehens der Vogelgrippe vor ca 10 Jahren, alles getan, um die weithergeholte Zugvogelthese, die ja mitnichten von irgendeinem Wissenschaftler in der FLI-unabhängigen Welt geteilt wird, als die alleinselig machende hoffiert und gepuscht, wäre es möglich, dass schon seit langem darüber nachgedacht worden wäre, Mittel und Wege zu finden, die Austragungen der infizierten Überbleibsel der Industriellen Geflügelhaltung zunächst zu dekontaminieren , bevor man den Rest der Welt damit infiziert.
-Betrachtet man in diesem Zusammenhang polnische Untersuchungen deutscher Lieferungen von Jungtieren im letzten Jahr, so muss man sagen, dass der Austreg der Voglgrippeviren bei Weitem nicht alles ist, womit sich ein Wildvogel beim genussvollen schleckern am Kot der Industriellen Mistmiete anstecken könnte.

„Aleksander Szumilas vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit spricht von einem nach wie vor „regen Seuchengeschehen“. Mittlerweile seien alle bayrischen Regierungsbezirke von der Vogelgrippe befallen
- Es ist unerträglich, was diese Schergen der Ministerial-Diktatur in Bayern so von sich geben, und das in aller Öffentlichkeit.- und wie das von Ihnen kommentarlos, ohne Ansehen der Wahrscheinlichkeit nachgeplappert wird. - wie gesagt – unerträglich.
Die Mittelbayerische Zeitung veröffentlichte eine Karte mit denn „betroffenen Gebieten“ in Bayern. Nachdem ich bat, entsprechend des beigefügten Auszuges
2017-01-31-FLI-Risikoeinschätzung Bayerische Landkreise vom 2017-01-31.pdf
doch die Karte zu überarbeiten, indem man die vom vielzitierten FLI „aufgehobenen“ Fälle einfach herausnimmt, ergab sich, dass eine Handvoll Bezirke verblieben.
Sie können natürlich hingehen und feststellen, dass Augsburg seit 1607 ein Sperrgebiet ist, wegen des Pestausbruchs….
Bayern hat wohl bezogen auf die Fläche, den absolut geringsten Anteil an infizierten Wildvögeln (wenn man das Gebiet am Bodensee hier ausklammert), dafür aber den höchsten Anteil an sinnlosen Keulungen, von Tauben, (die in Niedersachsen von den Seuchenbestimmungen ausgenommen sind – weil der LAWI Tauben züchtet?-) Sperlingsvögeln, Kanarien und was nicht noch alles dem blindwütigen Veterinär dort als gefährlich anmuteten
 - Herrgott, wo hat der seinen Job gelernt -.

„Auch der bayerische Bauernverband sieht momentan keine Hinweise auf Entspannung. „Trotz des abnehmenden Flugaufkommens von Wildvögeln ist die Gefahr nicht gebannt. Die Betriebe müssen nach wie vor ihren Bestand schützen“, sagt Sprecher Markus Peters. „
--ich gehe davon aus, dass Herr Peters sich speziell auf die Gefährdung der Industriellen Züchter bezieht, ---  deren Tiere sowieso aufgestallt sind  -  weil, woandes gab es keine signifikanten Ausbrüche!, Naja, vielleicht haben die Industriellen ja tatsächlich die Viren selbst erbrütet – wundern würde es mich nicht, bei der drangvollen Enge in deren Ställen, teilweise deutlich über den vorgegebenen (aus tierschutzrechtlicher Sicht in keiner Weise zu rechtfertigenden Zahlen) von bis zu 58 kg pro qm, das ist schlimmer als des Gedränge in der Tokioter U-bahn!

„Auch er hofft, dass sich die angespannte Situation bald ändert – vor allem deshalb, weil viele Landwirte finanzielle Verluste zu verkraften haben…..“
– jo, hier ist es wieder, der Tierschutz wird nicht mal als 2. erwähnt, es geht ausschliesslich um die finanzielle Seite der Ausbeutung der Tiere. Man fragt sich, wann endlich kommt das rechteckige, stapelbare Huhn, welches dann in mehreren Etagen, übereinander gestapelt, vorn pickt und hinten legt.
Auch die folgenden Sätze befassen sich ausschliesslich mit dem finanziellen.

– Ja, und dann nochmal zurück zum Holzheimer … ok, bleiben wir bei ihrer Diktion, Geflügelzüchter… ich glaube zwar, dass er höchsten Geflügelhalter ist, oder Mäster, oder was immer, es ist aber auch egal, – so was Unreflektiertes braucht unser Land, damit es den dummen Bauern die permanente Aufstallung der Tiere verklickern kann, permanente Aufstallung von Tieren, an deren Anatomie sich bereits ihr Freiheitsbedürfnis ablesen lässt.

Ja, Frau Sartor, insgesamt ein schöner Artikel, zwar am Thema völlig vorbei, nicht die leiseste Ahnung oder Reflektion des Themas erahnen lassend, ich würde sagen „setzen, Sechs“
Aber immerhin, er beschert Ihrem Blatt eine volle Seite
Herzlichen Glückwunsch

Wolfgang Otten
Tannenstr 27
85579 Neubiberg

Ps:
Sie dürfen gern den Inhalt zu einem neuen Artikel umwurschteln,
wenn Sie Belege für einzelne Aussagen möchten stehe ich natürlich Gewehr bei Fuss

Von Ute Wiese ( http://wieses.info/ )

Sellin, den 12.02.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Thema „Geflügelgrippe“ möchte ich folgende Daten zusammenfassen:

Am 28.01.2017 war ich, Ute Wiese auf dem Symposium im Wissenschaftszentrum in Kiel. Es ging um das Thema „Vogelgrippe“, konkret „H5N8 Veterinäre gefangen zwischen Wissenschaft und Politik“.

Mit wissenschaftlich belegten Zahlen, Daten und Fakten trugen Ornitologen, Biologen und Mikrobiologen ihre Erkenntnisse vor.

Die Ergebnisse hier in Kurzform zusammengetragen:

ü      Es werden gegenwärtig insgesamt 16 H-Typen und 9 N-Typen beschrieben

ü      Die Viren leben in ständiger Ko-Existenz in ihrem Wirt, der vollkommen gesund ist

ü      Der Wirt bildet Antikörper, die über das Ei an die Nachkommen weitergegeben werden

ü      Die Küken bleiben durch diesen „Nestschutz“ solange geschützt, bis sie selbst Antikörper bilden

ü      Die Antikörper sorgen dafür, dass sich der Virusbefall in erster Linie auf den Magen-Darm-Trakt beschränkt

ü      Das Virus also entfernte Organe über die Blutbahn nicht erreicht

ü      Auch wenn Viren in geschädigten Organen gefunden werden, bedeutet das nicht, dass das zum Tod der Tiere führt

ü      In keinem Fall der tot aufgefundenen Tiere ist die Ursache des Sterbens der Tiere nachgewiesen

ü      Es hieß nur, dass in dem Tier H?N? gefunden wurde

ü      Weitere Ursachen des Sterbens der Tiere können u. a. Bakterien, Pilze, Tumore, andere Organkrankheiten, Milben oder sogar Altersschwäche sein

ü      Vorhandene Antikörper wurden in keinem Fall erwähnt

ü      Ornitologen haben an Hand der vorhandenen Funde nachgewiesen, dass sich das Virus nicht über den Vogelzug, sondern über die Transportwege ausbreitet

ü      Das Virus stammt in seiner derzeitigen Form aus Ostasien

ü      Es gibt keinen Vogelzug von Ost nach West, sondern immer von Nord nach Süd und umgekehrt

ü      Ein infizierter kranker Vogel würde außerdem Strecken von mehreren Tausend Kilometern gar nicht überleben, er müsste –wie beim Staffellauf fliegen- das Virus also immer an einen anderen Vogel übergeben

ü      Küken und auch Hühner werden nachweislich aus China und Südkorea für die Massentierhaltung eingeführt

ü      Das Virus wird nachweislich über Kot aufgenommen

ü      Das Virus beim Menschen überträgt sich über die Lunge, also die Atemwege (Luft)

ü      Der Mist aus der Massentierhaltung wird als Dünger für Fischteiche verwendet und auf den Feldern verstreut

ü      Damit infizieren sich die Wildvögel, die aber durch ihr intaktes Immunsystem Antikörper bilden und das Virus bekämpfen

ü      Tiere in Massentierhaltungen haben ein geschwächtes Immunsystem und sind damit anfälliger gegenüber Krankheiten

ü      Aufstallung ist für die Tiere sehr gefährlich und sogar unethisch, die Tiere sind sehr anfällig gegenüber Krankheiten

ü      Nicht selten führt die Enge und die schlechten Luftverhältnisse zum Kannibalismus

ü      Vögel, wie die Reiherente fliegt in der Nacht und ruht am Tage auf den Gewässern

ü      Die Eingrenzung mit Sperr (3km)– und Beobachtungsgebieten (10km) ist fraglich, denn z.B. eine Reiherente fliegt in einer Nacht mehrere 100km

ü      Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) ist ein Bundesinstitut

ü      Das FLI wird durch die Pharmazie (Bayer), Wiesenhof (Seehofer ist Wiesenhof’s Schwiegersohn) und weitere große Massentierhalter finanziell unterstützt.

ü      Es ist „politische Tierquälerei“

 

ü      Dieses Virus hat die Vogel - und Taubenzucht nie betroffen

Herrn Ottens Uhr tickt!

4./5.2.2017 Die Eieruhr tickt
Liebe Merkurs, ich finde es ja ansonsten begeisternd, dass auch Ihr mal einen Artikel zur Vogelgrippe macht. Natürlich erst, als es ans Geld der grossen Eierproduzenten geht, ist klar, die ganzen aufgestallten Kleinhalter mit Ihren völlig nervösen Huehnern, die bereits am Rad drehen, das ist keine Zeile wert, auch nicht die landesweite Stallpflicht, obwohl das FLI längst Entwarnung für die meisten Lankreise gegeben hat, und das Seuchengeschehen in keiner Wese an das heranreicht, was im Norden mit über 1.300.000 getöteten Tieren wütet, heranreicht. Schlaft gur Ihr Bayern, Seehofer, der das FLI damals mit aus der Taufe gehoben hat und die Geflügel-Gross-Halter haben Euch fest im Griff. Es ist ja auch verwaltungstechnisch viel einfacher, alles aufzustallen, als sich zum Wohl der Kreatur mit den jeweiligen Risikoeinschätzungen des FLI auseinanderzusetzen. Und viel einfacher, das Gesetz zugunsten der Freilandeierpreise zu beugen (BW), als Lösungen für die Entsorgung kontaminierten Mistes zu erdenken.
Und die Presse, das „Korrektiv“ der Politik, schweig beharrlich.

Brief an den Focus - 3.1.17

Bayernweite Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel Dienstag,

03.01.2017, 14:31

 

Schade, die Einführung der Bayernweiten Stallpflicht ist Ihnen wohl ein wenig durch die Lappen gegangen die war schon am 18.11.2016 - ok gerade her und da sowieso umsonst, wen juckts! Erlauben Sie mir ein paar Bemerkungen, Sie dürfen sich die Gedanken gern zu Eigen machen:

Diese Vogelgrippe ist nichts als eine Katastrophe für die Gesamte Geflügelbranche, gepaart mit der Ausstellung des grössten

Armutszeugnisses, das ich je erlebt habe für alle, die daran offiziell beteiligt sind, angefangen vom Friedrich-Löffler-institut, über die

Ministerien, die Behörden und nicht zuletzt die Veterinärämter. „/den Tatsachen ins Auge schauen, einer weiteren Verbreitung des Virus vorbeugen“/ eigentlich ja, aber das ist genau was seit Beginn der diesjährigen Vogelgrippe (wenn es eine solche übergaupt gibt) bereits versäumt wird.

Das FLI faselt seit Anfang November von einer Epidemie, und einer Pandemie, die von Zugvögeln verbreitet wird. Gleichzeitig wird behaauptet, dass der Erreger nächst verwandt ist mit dem im Russisch-Mongolischen Grenzgebiet an einem See gefundenen –

allerdings bei toten Vögeln, nicht bei lebendigen, wie das FLI glauben machen will. Nicht mal die faktischen Informationen die das FLI verbreitet sind verlässlich, es wird unterschlagen, zurechtgebogen, falsch berichtet!

Die Pathogenität des Virus und seine Mortalität wird sehr hoch eingestuft O-Ton Mettenleiter, Chef des FLI:

„*hoch aggressiv, dass infizierte Tiere einen Transport aus entlegeneren Regionen, äh, der Welt, gar nicht überleben würden/“/*

gleichzeitig will er uns unterjubeln, dass ein Staffettenlauf der Zugvögel in der Lage sein soll, das Virus von Asien bis hierher zu

bringen, und dann auch mit schlafwandlerischer Sicherheit die defekten Abluftkamine der Gross-Mästereien zu finden und dort, und ganau nur dort, zu koten, dass sich den Insassen die Zehennägel aufbiegen.

Wem das nicht Abenteuerlich genug erscheint, es gibt inzwischen die Wind-Theorie, dass nämlich der Wind n die mit Windnetzen gesicherten Lüftungen der derzeit meist befallenen Putenställe den Virus einträgt.

Beiden Ansätzen ist gemein, sie verdächtigen ein Medium, dass gemeinhin nicht unterscheidet zwischen Klein- und Gross-Geflügelhaltung, sondern eigentlich wahllos infizieren würde.

Die Veterinärämter greifen beherzt zu. Es wird *„auf die Risikoeinschätzung vertrauend gekeult“ *auch wenn der Bestand jenseits der „Gefährder“ einzustufen ist; er war nicht durchseucht, er wurde nicht beprobt, es wurde kein infiziertes Tier gefunden, und er war klein genug, verschont zu werden; man hätte die 20 Tiere leicht in einer Quarantäne unterbringen können. Und vielleicht aus

der intensiven Erforschung gerade diese Bestandes wertvolle Erkenntnisse ziehen können ( Frage bleibt, ob man das will!)

„/Die Entwicklung dauert nun schon fast zwei Monate,“/

sorry, völlig falsch, *die Entwicklung* dauert nun schon über 10 Jahre. Vor 10 Jahren hat das FLI auf eigenes Betreiben, wohl auch weil es kurz vor der Schliessung stand, den Auftrag der Bundesregierung bekommen, dotiert mit 60 Millionen Euro, dem Phänomen Vogelgrippe hinterherzuforschen. Nur rausgekommen ist bis heute nichts, sieht man mal von dieser wirklich

bahnbrechenden Zugvogelthese ab, die im Übrigen im Rest der Wissenschaftlichen Welt nicht einmal belächelt wird, es gibt nur

Schulterzucken!

„/zu der viele Spezial-Unternehmen gehören, die Tiere ausbrüten, aufziehen, mästen, schlachten.“/

Ja die kennen wir schon, Peta hat sich dankenswerter Weise mal bei einigen von ihnen umgesehen, mit der Kamera, die Antworten des Kolporteurs, Wesjohann, auf die Vorwürfe wurden mit einer an Demenz erinnernden Verneinungs- und Verdrängungshaltung beantwortet. In diesen Kreisen kennt man keine Gnade, man kennt den Profit und dem hat sich das Land, die Menschen und die Tiere sowieso unterzuordnen. Jahrliche Keulungsaktionen, die langsam nur noch erklärlich sind mit dem Bedarf, das Zuviel endlich dem Staat unterzujubeln, als es direkt wegzuwerfen. Hier wird Schindluder mit der Kreatur getrieben, der zum Himmel stinkt.

Die gezüchteten Hochleistungs-Tiere sind in freier Wiese nicht überlebensfähig. Zu inzüchtig, zu hoch gezüchtet, zu spezialisiert. Nur

noch mühsam mit Unmengen an Antibiotika an Leben zu erhalten, so kurz es auch immer sein mag, zur Erreichung der Zuchtziele.

Viecher, die am Ende der Mast das eigene Gewicht nicht mehr auf den Füssen tragen können; werden dann entweder als Massenware verramscht, ausgeschlachtet, die besten Teile in Europa, der Rest, zur Vermeidung des Entsorgen-müssens der Schlachtabfälle nach Afrika, um dort den Markt derart mit billigem Geflügel zu überschwemmen, dass die Erzeugung im eigenen Land nicht lohnt. (die, deren Arbeit sich dann nicht lohnt, beklagen wir dann hernach als Wirtschaftsflüchtlinge!)

Da das Fleisch als geschlachtet ankommt addiert sich auf dieses Problem noch die Unterbrechung der Kühlkette, bei Geflügel besonders tragisch. Die Untersuchungen (in Deutschland) von am afrikanischen Markt gehandeten Fleisch (originär von Wiesenhof) kam zu dem Ergebnis : nicht für den Verzehr geeignet. (Wiesenhof, der als humanes Mäntelchen noch die Ausbildung junger

Afrikaner zu Huehnerhaltern fördert, um gleich mit dem nächsten Schiff das Material an minderwertigem fast kostenlosen Fleisches

(Schlachtabfälle) zu liefern, was den künftigen ortsansässigen Züchtern den Lebensunterhalt vermiest.)

 

„/Die Verbraucher haben davon wenig mitbekommen.“/

Ja, klar, dem Verbraucher wird nichts mitgeteilt. Ganz im Gegenteil, die Ministerien bemühen sich nachhaltig darum, die, derzeit im Stall gelegten Eier von ehemaligen Freilandhuehnern auch nach Ablauf der 12 Wochen Sondergenehmigung weiterhin als Freilandeier verkaufen zu dürfen (Christian Meyer ganz vorn dran). Was soll das, werden wir noch nicht genug belogen? Muss man uns weitere Unwahrheiten erzählen, oder wollte man den Verbraucher nicht schocken „Der ARME“ rastet vielleicht sonst noch aus, und das vor Weihnachten, dann kauft er gar kein Geflügel mehr! Schade, viel Platz vergeudet, ohne die Sache wirklich darzustellen,

Alles was gesagt wurde, ist, das Seehofer mit der grossen Beruhigungspille Aktivität vorstäuscht -- aber wenigsten das hättenSie

bemerken können! Oder beginnen Sie, nachzuboren, wie ist das mit den Warenströmen zwischen den Industriellen Geflügelzüchtern, Mästern, Schlachthöfen, Brütern. Decken Sie auf, dass eine Krankheit, die sich mit der Geschwindigkeit von AIDS um den Globus ausbreitet, nicht von Zugvögeln, aber von verunreinigten Gütern, Einstreu, Futter, Medikamenten, nicht desinfizierten Transportbehältern, nicht abgedeckten Containern bei der Mistentsorgung und von offenen Transporten jedweder Art von Huehnern in jedem Lebensalter etc verbreitet wird.

Gehen Sie der Karte nach, vergleichen Sie die Ausbreitung mit den

Transportwegen und den Vogelzuglinien und urteilen Sie selbst.

Wir helfen Ihnen gern bei der Recherche

Trauen Sie sich

Gruß

Wolfgang Otten


Leserbrief zu Cloppenburg/4

Sehr geehrte Redaktion,

mich würde brennend interessieren, wie die Landesoberen, Minister, Vetrinäre, Ordnungsämter etc auf den Ausbruch der Krankheit innerhalb eines Sperrbezirkes reagieren.

Haben die den Sperrbezirk mit der üblichen Verspätung von 10 Tagen eingerichtet, damit die Gross-anlagen ihren Dreck noch verräumen konnten, oder ist die Pberwachung des Sperrbezirks auf Grund der Fülle der Ausnahmen ohnehin nur eine Farce?

Ist da etwa ein Problem innerhalb der Stallungen, das mit der Einrichtung von Sperrbezirken garnicht in den Griff zu bekommen ist?

Gibt es Übertragungs und Ansteckungswege, die von der Sperrbezirksverordnung und Einrichtung nicht erfasst werden? 

Kann vielleicht ein anderer Infektionsweg herhalten, so wie etwa Wasser, Futter, Zusatzstoffe, Impfmittel?

Oder noch schlimmer, soll hier eine Absatzkrise von Putenfleisch elegant umschifft werden? Sind dir Hoorormeldungen über die Vogelgrippe nur der Vorwand, um die Überschussproduktion an Putenfleich, die aus politischen Gründen derzeit unvermarktbar, weil nicht exportfähig, an die Tierseuchenkasse zu verkaufen?

Die Häufung der Ausbrüche in den Putenställen gibt doch sehr zu denken. 

Jeder Putenmäster, der das genau nicht hätte haben wollen sollte doch in der Lage sein, mithilfe der bestehenden grossartigen Sicherheitsverordnungen und Hilfsmittel bezüglich Biosicherheit, die ihnen an die Hand gegeben wurden, seinen Stall gegen neuerlichen Eintrag der Tierseuche zu schützen.

Oder geht das gerade nicht?

Ist es so, wie im Interview mit Herrn Wesjohann, der ja einer der Urheber dieser Tierverachtenden Massenhaltung ist, das Tierwohl so hoch angesiedelt ist, dass man die im Dreck der Ställe verendenden Tiere nicht mehr sieht, - oder sehen will  ---   vielleicht tragen die verantwortlichen Herren auch einfach nur die Nase zu hoch?

Kann es sein, dass die Haltung von zuvielen Tieren auf zu engem Raum einfach seuchentechnisch nicht zu beherschen ist, 

Kann es sein, dass der Traum von Frankenstein, das perfekte Lebewesen zu schaffen, dass in einer absolut lebensfeindlichen Umgebung bei im Wesentlichen künstlicher Ernährung und sonstiger vollkommener Vernachlässigung profitables Produkt erzeugt, schlichtweg nicht funktioniert?

Kann es sein, dass die Wesjohanns dieser Welt dieselbe derzeit an den Rand der Katastrophe fahren, weil sie den Hals nicht voll kriegen?

Ich denke, dass das permanente Herbeten des Mettenleiter-Mantras über die bösen Zugvögel ganz schnell einer kriminologischen Untersuchung der Mafiösen Zustände in der deutschen Geflügelwirtschaft weichen muss.

Sie können diesen Brief gern als Leserbrief drucken.

mit der Bitte um Veröffentlichung

Leserbrief an die RP

21.12.16

Kommentar an die RP in Düsseldorf zu

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/stallpflicht-fuer-gefluegel-gilt-jetzt-in-ganz-nrw-aid-1.6478053

 

Sehr geehrte Damen und Herren.

 

Sie berichten über die Vogelgrippe und zeigen dabei die Aktivitäten des Ministeriums. Beziehen Sie also nicht alle Kritik auf Ihr Blatt allein.

 

Lassen Sie mich mit einem Zitat beginnen:

Das NRW-Verbraucherschutzministerium .......... und auf Grund der anhaltenden Dynamik der Seuchenentwicklung in der Wildpopulation die Aufstallpflicht flächendeckend auf ganz Nordrhein-Westfalen aus.

Zitatende

 

Wennn Sie hierzu die Statistik der aufgefundenen Fälle und den Trend in der Fallstatistik bei Wildvögeln vergleichen, müsste Sie erkennen, dass Sie die Fallzahlen Gekeulter Vögel in im wesentlichen hermetisch abeschlossenen Geflügelfarmen, mit den nachgewiesen erkrankten Wildvögel-Fällen verwechseln.

 

Niemand kann momentan schlüssig erklären, wie die Viren von Wildvögeln in die Ställe kommen, sehen wir von Versuchen der Herren des FLI ab, die Wildvögeln wohl zutrauen, just in dem Moment in die Öffnung eines Ventilators zu koten, in dem dieser auf Grund technischer Störung gerade rückwärts läuft. Und das auch noch in konzertierter Aktion in mehrere wirtschaftlich zusammen hängenden Ställen in räumlicher Distanz einiger hundert Kilometer, mit einer Treffsicherheit von 100 (hundert) %, die dazwischenliegenden Auslaufhaltungen wurden nicht betroffen (oder getroffen, müsste man besser sagen) (Hochachtung vor dem Schliessmuskel der beteiligten Spezies! Wäre mal ein Untersuchungsauftrag an unsere Proktologen wert -- und ein Hinweis an die Ersteller von Galieo, zwecks Verbesserung des GPS)

 

Im nächsten Absatz beschreiben Sie, dass fürderhin die Privat-hHalter und Auslaufhalter genau dieselben Fehler machen sollen, ihre Hühner vor den marodierenden Banden aufgebrachter Zugvögel in dunklen, feuchten, engen, abgeschlossenen Haltungen zu verbringen.

Merken Die nicht, dass die Zugvögel gerade auf diese zusätzliche Provokation gewartet haben und nun auch noch diese Bestände gezielt angreifen werden

Haben Sie Mitleid mit unseren Veterinären, gönnen Sie auch denen ein Weihnachtsfest, in Ruhe, frei von Keulungsaktionen, die ja gelegentlich in Massaker ausarten (Schwandte), was man bei der Überbelastung ja – ok verstehen - kann,im Sinne von „Fehler sind dazu da, gemacht zu werden“, aber bedenken Sie auch, dass wir dem nachgehen werden und diese Leute des Negieren des Tieschutzes zeihen werden, was zusätzliche Arbeit bedeutet, das alles wieder abzustreiten.

 

Sind in den 7600 bzw 14.000 Keulungen die Freiland-Keulungen, geschehen ohne Beprobung bzgl des Virus, enthalten, oder haben sie freundlichst nach unten auf die griffige Zahl abgerundet? Das erzeugte Leid sollte wenigstens mit der zahl erfasst werden, wenn schon nicht beim Namen genannt.

 

Letzter Absatz:

Ihr Hinweis auf die anderen Länder enthebt Sie nicht des Eigenen Denkens.

Nur weil das FLI aus unnachvollziehbaren Gründen , entgegen der Haltung der Bundesregierung, eine Pandemie ausruft ( was machen die eigentlich wenns mal richtig losgeht (Vorschlag „HYPERPANDEMIE“) muss NRW das nicht nachmachen.

 

 

Bedankt für Ihr interesse

 

Wolfgang Otten

 

Als Mitglied des

http://www.huehner-info.de

unterstütze ich aktiv die Klage gegen Aufs tallungspflicht: www.rgzv-cimbria.de

Zahlen, Daten, Fakten zur Vogelgrippe: www.wildvogel-rettung.de/thema/vogelgrippe-gefluegelpest/

Petition und Information https://aktionsbuendnis-vogelfrei.jimdo.com/

 

Anschreiben an die Sendung Panorama

20.12.2016

Das habe ich gerade über das Kontaktformular an Panorama gesendet

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Vogelgrippe, ich weiss, ein anstrengendes und mikriges Thema.

Ausser vielleich für die zig tausend kleinen Geflügelhalter in Deutschland, deren gesunde Hühner in jetzt dann langsam krankmachenden Ställen eingepfercht werden, weil.....

 

Ja, Gründe:

 

FLI in Reims sagt PANDEMIE und das ist den Nachrichten nicht mal eine Fussnote wert. (OK, es gibt wichtiges, Berlin und Ankara, Bomben und Aleppo, Trump und sein designierter Aussenminister etc

 

Es werden gesunde Kleinst-Bestände gekeult, weil ein Veterinär es für nötig hält

zitat "Die Bestände wurden nach Risikobewertung getötet. Ein Betrieb liegt in Sichtweite gegenüber dem Seuchenbetrieb."

dann wurde nichtmal abgewartet bis der Eigentümer wieder da war, da wurde nicht geschaut ob man da überhaupt ein Virus findet, da wurde einfach gekeult ! 20 Tiere ! das ist natürlich auch eine Grössenordnung, von denen eine erhebliche Gefahr ausgeht.

 

Gefahr?

Die geht mal zunächst von den Grossbetrieben der Huehner und Puten-Mästereien aus, Dort werden Unmassen Tiere auf kleinstem Raum zusammengepfercht, Imunstatus so schlecht, dass diese Tiere - in eine Freilandhaltung gebracht wohl binnenTagen verrecken würden. (Meine Tierärztin empfahl mir nur ja keine „weissen Puten“ zu nehmen, da die so anfällig sind, dass sie kaum gross würden, in meiner kleinbäuerlichen Freilandhaltung)

 

Gefahr geht davon aus, dass der Virus in angeblich hermetisch abgeschlossenen Betrieben ausbricht. Betriebe, die kein Reporter besuchen kann, - wegen des Virus-Eintrag-Risikos – Die aber durch die Wände und Schleusen wohl von böswilligen Zugvögeln ganz gezielt kontaminiert werden.

Finden Sie sarkastisch?, entspricht aber dem, was FLI/REIMS als Hauptthese vertritt,: „Ausbreitung der Seuche durch Zugvögel“ und dann gleich darauf, dass der Befund toter Vögel abklingt, die Ausrufung der Pandemie ! Pandemie, die Bundesregierung behauptet doch glatt in ihren „FAQ zur Vogelgrippe“, dass eine Pandemie entstehen kann, wenn die Seuche auf den Menschen übertragen wird.

Aber die sind ja auch nicht das FLI.

 

Wiesenhof, einer der grossen Geflügelmäster spendet und unterstützt in Afrika eine Schule, die Kindern Geflügel-Zucht und Haltung beibringt, exportiert aber gleichzeitig hunderte Tonnen Restfleisch bei der Bereitstellung der Geflügelbrust für den Europäischen Markt, also die Schlachtbfälle für kleimes Geld (immerhin fallen die Entsorgungskosten weg) nach Afrika und untergräbt dort jegliches Bemühen, kleinteilige eigene Zucht aufzubauen. (Preisdifferenz am markt dort: 10$ fürs domestisch erzeugte Huhn, 2$ für den Schlachtabfall aus Europa. Und mit entsetzlichen Auswirkungen bis auf die Teller der Menschen dort, die teilweise ungekühlte Fleischtransporte über 2 Tage absolvieren.

 

Wenn ich Ihr Interesse geweckt haben sollte, kann ich – oder bessser- wir Sie gern mit umfangreichem Material versorgen.

 

Als Mitglied des

http://www.huehner-info.de

unterstütze ich aktiv die Klage gegen Aufstallungspflicht: www.rgzv-cimbria.de

Zahlen, Daten, Fakten zur Vogelgrippe: www.wildvogel-rettung.de/thema/vogelgrippe-gefluegelpest/

Petition und Information https://aktionsbuendnis-vogelfrei.jimdo.com/-- 

Als Mitglied des
http://www.huehner-info.de
unterstütze ich aktiv die Klage gegen Aufs tallungspflicht: www.rgzv-cimbria.de
Zahlen, Daten, Fakten zur Vogelgrippe: www.wildvogel-rettung.de/thema/vogelgrippe-gefluegelpest/
Petition und Information https://aktionsbuendnis-vogelfrei.jimdo.com/
Wolfgang Otten

19.12.16
Hier mal meine mail an das Greenpeace-Magazin

Sehr geehrte Damen und Herren,
heute bin ich bei der Recherche im Bezug auf die Vogelgrippe und ihre Verbreitungswege auf ihren Artikel Ausgabe 5.14, Das globale Huhn, Text: Michael Obert aufmerksam geworden.

Es gibt derzeit einen Vogelgrippe Ausbruch mit dem H5N8 Virus in Nigeria, http://afludiary.blogspot.de/2016/12...8-reaches.html

Ich bin mit anderen Betroffenen im Aktionsbündnis VogelFrei aktiv geworden, da die in unserem Land getroffenen Maßnahmen gegen die Vogelgrippe uns nicht schlüssig erscheinen.

Es wird eine Stallpflicht für alle Geflügelhalter angeordnet obwohl die ersten Ausbrüche der Krankheit in den geschlossenen, fast hermetisch abgeriegelten Ställen der Geflügelindustrie aufgetreten sind und immer noch auftreten. Wir sind uns sicher, gerade diese abgeriegelten Stallanlagen – ohne UV-Licht, mit durch Stallhaltung immungeschwächten Tieren und der dort herrschenden hohen Besatzdichte sind wahre Brutstätten für Vogelgrippe-Viren.

Kleinhalter müssen auf eigene Kosten Volieren bauen, da sie ihre Tiere nicht in den Schlafställen einsperren wollen und können, die bei unserer Art der Freilaufhaltung üblich sind. Da die Tiere tagsüber Freigang haben, sind die Ställe reine Schlafställe und dementsprechend dimensioniert.
Ferner müssen wir Biosicherheitsmaßnahmen durchführen, wie sie normalerweise nur in der Geflügelindustrie Vorschrift sind – obwohl es dort immer wieder zu Ausbrüchen der Krankheit kommt.

Viele dieser Kleinhalter können diese teueren Maßnahmen nicht durchführen, müssen gesunde Tiere schlachten – oft Tiere bedrohter Rassen – oder hören ganz mit der Zucht auf.
Dabei geht eine Jahrhundert alte genetische Vielfalt für immer verloren.

Es wird vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) nur auf die Übertragung des Virus durch Wildvögel hingewiesen und alle anderen Übertragungswege aus Asien nach Deutschland z.B. durch die Handelsströme der Geflügelindustrie als nicht plausibel abgetan.
Das FLI ist als einziges Institut mit der Sache betraut, hat die Deutungshoheit und wird nicht von anderen Stellen gegen kontrolliert. Unsere Politik beruft sich immer und ausschließlich auf das FLI und erlässt die o. g. Maßnahmen zum Verbraucherschutz und zum Schutz der Geflügelindustrie.

Diese Tatsachen erscheinen uns mehr als fraglich, da sich das FLI in nicht unbedeutender Höhe auch durch Zuwendungen der Pharma- und Geflügelindustrie finanziert.

Außerdem wird die Wildvogelthese als alleiniger Übertragungsweg von Asien nach hier von vielen namhaften Wissenschaftlern und Verbänden als unsinnig eingestuft. Die Ausbrüche finden oft zeitgleich hier wie dort statt – wie schnell fliegen Zugvögel? So schnell wie Flugzeuge?

Weitere Ausführungen zu dem sehr komplexen Thema – Expertenmeinungen, Veröffentlichungen in den Medien usw. – finden sie auf unserer Homepage https://aktionsbuendnis-vogelfrei.jimdo.com/ oder auf https://www.wildvogel-rettung.de/

Die Frage, die sich mir nach Lesen Ihres o. g. Artikels allerdings jetzt zusätzlich stellt:

Exportieren wir nicht nur unsere Überproduktion nach Afrika sondern auch unsere in der Massentierhaltung erzüchteten Viren?

Es würde mich sehr freuen, wenn ich ihr Interesse an dieser Frage geweckt habe.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Ansprechpartner auf unserer Homepage sowie ich selbst jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Lisa R.
für das Aktionsbündnis VogelFrei

19.12.16

An muenchen@dpa.com

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte vor Tagen über Ihr Kontaktformular bereits mein Befremden darüber kundgetan, dass DPA so wie andere Nachrichtenagenturen auch, den Begriff Pandemie einfach aus den Veröffentlichungen des FLI übernimmt und weiterverbreitet. Der sensationslüsternen Presse geben Sie so die Entschuldigung für die Verbreitung dieser haltlosen Übertreibung gleich mit an die Hand.

Warum machen Sie das?

Pandemie wird hergenommen als Bezeichnung für einen Krankheitsausbruch, der mit einer Vielzahl menschlicher Opfer einhergeht.

Im Falle der Vogelgrippe haben wir unter der betroffenen Spezies "Zugvögel" heute Zahlen, die nicht einmal 0,00001% ausmachen.

Wenn, dann ist das eine Zootie!

 

Ich  möchte hierzu, der These über die Verbreitung der Vogelgrippe über Zugvögel, gern beigefügten Artikel zu Ihrer Kenntnis bringen:

http://m.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Expertenanalyse-Haben-Tierlaster-die-Vogelgrippe-hergebracht

Sie finden ihn vorsichtshalber auch als PDF-Anhang

 

Spätestens nach dieser Lektüre sollten Sie die direkte, ungeprüfte, unreflektierte Übernahme von Verlautbarungen des Prof. Dr. Dr. hc Mettenleiter vom Friedrich-Löffler-Institut einstellen.

 

Hoffentlich denken Sie genauso

Ich bedanke mich für Ihr Interesse

Guten Abend

Wolfgang Otten

 

--
Als Mitglied des
http://www.huehner-info.de

unterstütze ich aktiv die Klage gegen Aufs tallungspflicht: www.rgzv-cimbria.de
Zahlen, Daten, Fakten zur Vogelgrippe: www.wildvogel-rettung.de/thema/vogelgrippe-gefluegelpest/
Wolfgang Otten