OFFENE WORTE unseres Züchterkollegen P. Wicknig

Ich bin Vorstand in einem Ortsverein in Niedersachsen der seit seiner Gründung 1968 dem Landesverband Bremen angehört.

 

Unser Verein ist recht aktiv und seine Mitglieder sehr Erfolgreich auch auf Bundesschauen, Deutsche Meisterschaften , Blaue Bänder,

 

Siegerbänder usw. sind nicht selten in unseren Reihen.

 

Seit ich 1988 im Vorstand und AL. in unserem Verein Tätig bin hat dieser eine sehr Positive Entwicklung genommen,

 

1988 waren es 24 Mitglieder überwiegend ältere Herren und Heute sind wir 82 Erwachsene und 11 Jugendliche mit Tendenz steigend.

 

Unsere Jährliche Lokalschau wurde 1988 von Ca. 80 Personen besucht, in der letzte Jahren zählen wir nachweislich immer über 500 Besucher plus Vereinsmitglieder und Kinder / Jugendliche von denen kein Eintritt verlangt wird.

 

Wir versuchen Jahr für Jahr gezielt Arten und Rassevielfalt den Besuchern zu zeigen und die Beratung über die Haltung und Versorgung die Ansprüche der Tiere der Unterschiedlichen Rassen ist uns sehr wichtig, und wird von den Besuchern Dankend und Lobend angenommen.

 

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Warum ich dieses Ihnen so ausführlich schreibe ?

 

ich möchte das Sie wissen das ich nicht wie ein Blinder von der Farbe spreche !

 

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Ich habe in meinem Leben auch schon auf sogenannten Hähnchen und Putenfarmen als Aushilfsarbeiter beim Ausstallen gearbeitet !

 

Von daher kenne ich auch diese Seite der Geflügelhaltung ein wenig.

 

Denn die Tiere springen nicht von selbst in die Transportkisten zum Schlachthof, hierfür werden nach wie vor Menschen benötigt,

 

diese werden von den Betreibern der Farm gerne aus Kreisen der Landjugend mit Geflügel Erfahrung rekrutiert.

 

Nach dem Ausstallen und der Reinigung der Anlagen sind oft noch Restfuttermengen in den Silos und Leitungen die dann nach dem Motto

 

nichts Umkommen lassen von einigen Hobby Haltern auch Rassegeflügelzüchter verfüttert wurden und noch Heute werden.

 

Diese Tatsache könnte eine Erklärung für die Übertragung von Viren in Hobbyhaltungen sein , die aber nur schwer nachweisbar ist, denn dann würde der Arbeiter der Mastanlage wohl mit sofortiger Wirkung seinen Arbeitsplatz verlieren. Die Ausgestallten Tiere werden auf dem Schlachthof wohl eher nicht auf mögliche H5N8 Vieren untersucht ? Sondern werden verarbeitet und in den Handel gebracht. Diese haben keine Lebenszeit mehr um zu erkranken.

 

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Zootiere die in der Vergangenheit nachweislich aufgestallt erkrankt sind, Pelikan, Reiher, Störche, usw. wurden nicht mit Erbsen und Wurzeln aus der Dose gefüttert, sondern ua. mit Hahnenküken und Preiswertem Geflügelfleisch aus Massentierhaltungen.

 

Wir haben in unserem Verein auch zwei Langjährige Tierpfleger im Verein.

 

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Das der Geflügelkot und Einstreu und nicht gefundene in der Aufzucht verendeten Tieren immer bis zum 15.Nov. plus /minus 2.Wochen auf Felder und Weiden ausgebracht werden muss laut Verordnung trifft dann mit dem Vogelzug Jahr für Jahr zusammen, diese haben dann den Virus eingeschleppt.???

 

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All diese mir bekannten Tatsachen sollten auch unseren Vorständen im Bund und Landesverbänden lange bekannt sein !

Unternommen wurde gegen die Ungerechtfertigte Aufstallung bis lang nur recht wenig oder Halbherzig / alibimäßig gar nichts !

 

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Können Sie sich noch daran errinnern Ihre Tiere zu einer Geflügelschau zu bringen ohne Impfzeugnis ? ohne TSK.Nr.

 

ohne Herkunftsbescheinigung ?

 

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All das ist noch nicht allzulange her !

 

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Ich war anlässlich der Qualzucht ( Krüperfactor ua.Chabos & Bommeln bei Araucaner ) Debatte vor einigen Jahren im Niedersächsischen Landtag bei damaligen Landwirtschaft Minister Karl Heinz Funke,

 

mit anwesend waren ua.seine Referentin Frau Dr. Dayen und Fred Sandmann LV.Bremen und Heinrich Rosenhagen aus meinem Verein.

 

Wir Konten ihm anhand einfacher Beispiele und Erklärungen verdeutlichen das die Anschuldigungen und Behauptungen aus Hessen falsch sind.

 

So das er bei der Bundesrat Sitzung zu diesem Thema auch in unserem Sinne abgestimmt hat.

 

Bei dem Gespräch wurde auch das aufkommende Thema Mitgliedschaft Tierseuchenkasse angesprochen, seine Aussage da zu :

 

wenn wir in Deutschland keine anderen Sorgen haben als zu überprüfen ob Oma Lieschen und der Hobby Kleintierhalter in der Seuchenkasse ist , dann gute Nacht....... Aussage Karl Heinz Funke ! darauf Bundeslandwirtschafs Minister.

 

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Heute sind wir alle in der TSK. damit ggf. ein schneller zugriff und Kontrolle der Veterinär Behörde möglich ist !

 

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Zu den unten stehenden Fragen von Zuchtfreund D. an Zf. D. möchte ich nur sagen :

 

Alle Vorstände Bund und LV. haben es 10 Jahrelang versäumt etwas zu Unternemen, hier wurde TEAM Arbeit gemacht 10 Jahre !

 

 

 

T = Toll

 

E = ein

 

A = anderer

 

M = machts ...... oder auch nicht

 

 

 

Ich unterstütze die Leute aus Flensburg um Mathias Güthe  und auch Zuchtfreund H. D.

 

 

 

Es gehört eine menge Mut sich als LV.Vorstand mit teilen des BDRG zu überwerfen !

 

Obwohl die Herren doch für die in der Satzung stehenen aufgaben stehen sollten.

 

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"Das Wirken gilt der Arterhaltung des Rassegeflügels unter beachtung ihrer Gesundheit, Leisungsfähigkeit und Bewahrung ihres Genrervoirs"